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Holsteinischer Courier

17. Dezember 2017 | 07:35 Uhr

Schillsdorf : In Bokhorst wird jetzt neu gebaut

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Eine Familiengruppe soll weitere U3-Plätze für die Kita bringen.

Schillsdorf | Ab Herbst soll in Schillsdorf gebaut werden. Im Ortsteil Bokhorst sollen 14 neue Baugrundstücke entstehen. Im Bokhorster Kindergarten bleibt es derweil eng. Eine Familiengruppe soll dort Plätze schaffen.

In Kürze kann mit der Erschließung des Bokhorster Neubaugebiets am neu zu gründenden Bredenbeker Weg begonnen werden. „Ein Großteil der bürokratischen Hürden ist inzwischen genommen“, erklärte Bürgermeister Heinrich Danker am Mittwochabend in der Sitzung der Gemeindevertretung in Hüttenwohld. So ist inzwischen der Vertrag mit der Landgesellschaft unter Dach und Fach. Die Landgesellschaft übernimmt demnach die Erschließung und Vermarktung der Grundstücke. „Auch die Fragen zum Brandschutz und zur Löschwasserversorgung sind inzwischen zufriedenstellend geregelt“, berichtete Danker. Damit könnten Bauinteressenten voraussichtlich im Herbst mit dem Bau der ersten Häuser beginnen, so die Prognose aus Schillsdorf.

Offen bleibt dagegen die Entwicklung und Zukunft des Bokhorster Kindergartens. An der „Kinderkastanie“ sind die Gemeinden Schillsdorf, Rendswühren, Großharrie und Tasdorf beteiligt. 64 Kinder werden hier aktuell betreut. 14 der Kinder sind unter drei Jahre alt (U3). Allerdings platzt der Kindergarten momentan aus allen Nähten. Besonders der Andrang der sogenannten U3-Kinder ist groß. Damit sind nicht nur die Kosten explodiert. Auch der Platz ist eng geworden. 2016 und 2017 soll das Problem zunächst durch die Gründung einer sogenannten Familiengruppe gelöst werden, in der unter und über dreijährige Kinder gemeinsam betreut werden. Hier können fünf U3- und zehn ältere Kinder Platz finden, sagte Danker.

Auf einer Sitzung in Großharrie war noch von 20 Kindern ausgegangen worden. Für Verwirrung hatte der Umstand gesorgt, dass Ü3-Kinder personell doppelt zählen und fünf U3-Kinder wie zehn Ü3-Kinder gerechnet werden. Dadurch liegt die maximale Gruppenbelegung bei 15 Kindern. Sollte sich der Trend der aktuellen Geburtenentwicklung und Anmeldung für die Krippenkinder fortsetzen, muss 2017 neu über die Zukunft der Kindertagesstätte nachgedacht werden, hieß es in Schillsdorf. Die aktuelle Lösung sei durch überschaubare Umbauten und Kosten zu realisieren. Unvermeidbar, so Schillsdorfs Bürgermeister, sei beim Blick auf die Kinderbetreuungskosten auch die Anpassung von Elternbeiträgen. Es gibt aber noch keine konkrete Summe. Auf einer Regionalkonferenz des Kreises im Februar seien die Gemeinden aufgefordert worden, ihre Gebührensätze im Zuge der Haushaltskonsolidierung auch auszuschöpfen. Das ist in Schillsdorf noch nicht der Fall.

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