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Eisenbahn-Männerchor : Imposante Klänge schmeichelten der Seele

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

270 Gäste erlebten in der Anscharkirche einen weihnachtlichen Musikabend mit den Sängern des Eisenbahn-Männerchors.

Neumünster | Zu seinem inzwischen 12. Weihnachtskonzert hatte der Eisenbahn-Männerchor (EMC) unter der Leitung von Manfred Braun am Donnerstag in die Anscharkirche eingeladen. 270 Gäste erlebten einen vielfältigen, festlichen und qualitativ hochwertigen weihnachtlichen Musikabend. Auch deshalb, weil der EMC Gäste im Programm hatte und nicht nur bekannte Weihnachtslieder präsentierte, sondern auch internationales Liedgut aus Russland, Polen und Estland.

Als Gäste waren dabei: Christina Heeschen, die Liedertafel Boostedt unter der Leitung von Helmut Quielitz sowie Hans-Georg, Brigitta und Lena Catharina Wolos. Traditionell kamen die Ansagen von Johannes Nicolaysen. Beeindruckend war schon der Einmarsch der Sänger mit „Trumpet Tune“ von Henry Purcell, der von der Empore durch die 50 Sänger der Liedertafel, Hans-Georg Wolos an der Orgel sowie Brigitta Wolos (Tenorhorn) und Lena Wolos (Trompete) begleitet wurden. Die Familie war mit weiteren Soli dabei.

Ein Höhepunkt war, als Christina Heeschen das „Ave Maria“ von Franz Schubert sang. Da wurden manche Augen schon ein wenig feucht. Sie beeindruckte mit weiteren Liedern wie beispielsweise „Tochter Zion“. Gelungen war – wenn auch aus Platznot – , dass die beiden Chöre sowohl vom Altar und von der Empore sangen. Herrlich war der Klang in der Kirche, etwa bei „Weißer Winterwald“ vom EMC oder „Ihr Hirten erwacht“ von der Liedertafel. Gehörig zu tun bekam Manfred Braun, als er zum gemeinsames Singen der Chöre und des Publikums aufforderte. Drei Einsätze waren bei „Dona nobis pacem“ zu bewältigen.

Ehrfürchtige Stille herrschte in der Kirche, als der Männerchor mit Christina Heeschen „Es ist ein Ros’ entsprungen“ und dann „Stille Nacht“ sang. Zum Schluss standen dann 80 Sänger beider Chöre auf der Bühne, um sich mit einem imposanten Klang bei „Gloria in excelsius Deo“ und „Santus“ zu verabschieden. Beim gemeinsamen Gesang mit dem Publikum von „O’ du fröhliche“ begann der Abgang der Chöre. Wenn Pastorin Angelika Doege-Baden-Rühlmann zur Begrüßung sagte, dass „Musik unseren Seelen schmeichelt“, dann traf das voll auf diesen Abend zu.

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