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Polizeibericht : Immer wieder freitags: Stau auf der Autobahn gen Süden

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Der lange Freitagsstau zwischen dem Bordesholmer Dreieck und Neumünster-Süd gehört für die Beamten der Autobahnpolizei schon zur Routine.

von
erstellt am 01.Jul.2017 | 06:00 Uhr

Neumünster | Der lange, mehrstündige Stau an  Freitagen zwischen dem Bordesholmer Dreieck und der Abfahrt Neumünster-Süd gehört für die Beamten der Autobahnpolizei mittlerweile schon zur Routine.  „Da kann man schon die Uhr nach stellen“, erklärte gestern ein Polizist auf Anfrage.  Schuld daran sind in der Regel  nur mehrere Kleinigkeiten;  Unfälle sind meist  nicht der Auslöser. So war es auch gestern, als sich vom Vormittag bis zum Nachmittag Autos und Laster  zum Teil über zwölf  Kilometer stauten.

Gegen 10 Uhr war es wieder einmal  soweit.  In der Baustelle kurz vor Neumünster-Süd geriet der Verkehr extrem  ins Stocken.  Dort  wird die Fahrbahn  zurzeit  etwas heftiger verschwenkt. Das Tempo ist deshalb auf 60 Stundenkilometer gedrosselt.  „Mancher Fahrer bremst dann schon mal etwas stärker ab. Damit baut sich die erste Stauwelle auf“, erklärte ein Beamter der Autobahnpolizei.  Schnell kommt es zum Schritttempo, schließlich stehen die ersten Fahrzeuge. Einen weiteren Engpass gibt es auf Höhe  Neumünster-Mitte. Auch hier ist die Baustelle schuld, es darf nur noch 80 Kilometer pro Stunde gefahren werden.   Ebenfalls ins Stocken gerät   der Verkehrsfluss  Richtung Süden gern schon bei der Einfädelung von der Autobahn 215 auf die A7 am Bordesholmer Dreieck. Vor allem am Nachmittag, wenn viele Pendler nach Arbeitsende aus Kiel zurückkommen und diese Route  Richtung Süden nutzen, leuchten hier die Bremslichter immer wieder auf.

Kommt dann auf der ohnehin  dicht befahrenen Strecke auch noch ein kleiner Unfall dazu oder bleibt ein Fahrzeug liegen,   entsteht sofort das nächste Nadelöhr.  Auch wenn die Betroffenen gar nicht die Fahrbahn  blockieren, bremsen viele Autofahrer, um genauer hinzuschauen. So wie gestern Mittag: Gegen 12 Uhr  hatten sich kurz vor Neumünster-Nord ein Lastwagen und ein Auto   berührt und warteten anschließend in der Nothaltebucht, um alles zu klären.  Damit war der nächste Grund für einen Rückstau entstanden.

In der Regel baut sich der Freitagsstau meist am späten Nachmittag wieder ab.  Gibt es jedoch zusätzlich  zu den harmlosen Engpässen auf den Fahrstreifen noch einen größeren Unfall,  verlängert sich das Dilemma  über weitere Stunden bis in den Abend. Und zu ändern ist es offenbar bis auf weiteres auch nicht.

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