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Gross Kummerfeld : Immer mehr Kinder müssen gefördert werden

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

60 Prozent der Schüler nutzen die offene Ganztagsschule in Groß Kummerfeld.

Gross Kummerfeld | Die Zahl der Schüler an der Grundschule in Groß Kummerfeld ist gestiegen und die offene Ganztagsschule wird gut angenommen. Allerdings wird der Förderbedarf bei den Kindern immer größer.

Nach der Einschulung der Erstklässler gibt es in Groß Kummerfeld aktuell 93 Schüler. „Das sind drei Kinder mehr als im Vorjahr. Damit bleibt unsere Schülerzahl stabil“, berichtete die Rektorin Juliane Carstensen auf der Sitzung des Generationenausschusses der Gemeinde am Donnerstag.

Zufrieden äußerte sie sich außerdem zur fortschreitenden Modernisierung der Schule, zu der neuerdings auch das freie Internet gehöre. „Zur Verfügung stehen uns jetzt 30 Laptops. Nach den Herbstferien wollen wir damit im Unterricht an den Start gehen“, erklärte sie.

Ebenfalls positiv entwickelt sich die offene Ganztagsschule, die seit gut einem Jahr am Start ist. „Zurzeit sind 58 Kinder angemeldet. Das sind rund 60 Prozent der Schüler. Und einige Kinder wollten selbst jetzt während der Ferien unbedingt kommen, obwohl eine aushäusige Betreuung nicht notwendig wäre“, berichtete die Leiterin Andrea Bunsen.

Mit 60 Kindern ausgelastet ist auch die Kindertagesstätte (Kita) in Willingrade. „Bis März werden es voraussichtlich noch acht Kinder mehr werden. Deshalb werde man die Gruppen in Absprache mit den Eltern umstrukturieren müssen, erklärte die Leiterin Michaela Schott. Es wurde darauf hingewiesen, dass es immer mehr Kinder mit erhöhtem Betreuungs- und Förderbedarf gibt. „Diesem Umstand tragen wir intern, aber auch mit externen Kräften Rechnung“, erklärte sie.

Auf der Agenda des Seniorenbeirats bleiben die Themen seniorengerechtes Wohnen sowie der demografische Wandel in der Gemeinde. Demnächst werde die erste Mitfahrbank (der Courier berichtete) eingeweiht. „Das soll mit einem ‚Paukenschlag‘ vonstatten gehen. Aber ein konkreter Termin dazu stehe noch nicht fest, sagte die Seniorenbeiratsvorsitzende Anke Pawlik.

Diskutiert wurde in der Sitzung zudem über einen Empfang, in dessen Rahmen die Ehrung eines Gemeindemitglieds vorgesehen ist. In den Fraktionen besprochen wird jetzt außerdem, ob im kommenden Jahr wieder ein Gemeindefest organisiert werden soll. Auf die Anregung aus der Zuhörerschaft gab es außerdem den dringenden Appell, den Spielplatz an der Schule nicht als Hundeklo zu missbrauchen.

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