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Holsteinischer Courier

19. Oktober 2017 | 15:32 Uhr

Immer helfen!

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

von
erstellt am 22.Jan.2016 | 10:58 Uhr

Hein Tüt hört ja den lieben langen Tag in vielen Gesprächen, was die Leser so umtreibt, und erfährt da auch manche Lebensweisheit, Notlagen oder auch Empörung. Spontan rief ihn eine Neumünsteranerin an und erzählte etwas, das ihn nachdenklich machte: „Hein, hier an der Plöner Straße ist jemand mit seinem Wagen liegengeblieben, mitten auf der Linksabbiegerspur. Aber niemand hält an, alle kurven nur um ihn herum.“ Gut, der Fahrer war wohl ausgestiegen, hatte versucht, den Wagen von der Fahrbahn zu kriegen und auch einen Abschleppdienst benachrichtigt. Aber Hein Tüt musste schon schlucken: Was wäre gewesen, wenn der Fahrer einen Herzinfarkt gehabt hätte? Gerade als die Anruferin auflegen wollte, beobachtete sie etwas: „Jetzt hat endlich jemand angehalten! Nach einer halben Stunde!“ Das ist doch viel zu spät, dachte Hein. Ihm war neulich etwas Ähnliches passiert: Auf dem Weg zu einem Kumpel, der bei Nortorf lebt, sah er ein Auto im Graben. Sofort ging er in die Bremsen. Ein junger Mann stand sichtlich unverletzt neben dem Malheur. „Was ist passiert?“ „Mir ist ein Reh vor den Kühler gelaufen, ich konnte nicht mehr ausweichen!“ Tüt war erleichtert: Es gab nur Blechschaden, und das Reh lebte auch noch. Er hat sich vorgenommen, immer anzuhalten – denn wenn er im Graben liegt, möchte er nicht eine halbe Stunde auf Hilfe warten! Guten Tag, bis Montag!

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