Nach dem Vogelangriff : Im Osterhofpark ertappt: Ist das die Kita-Krähe?

„Sie blieb einfach sitzen!“, beschreibt Horst Kunz den Moment, als er sich mit dem Smartphone im Osterhofpark der „verdächtigen“ Krähe näherte, um sie zu fotografieren.
„Sie blieb einfach sitzen!“, beschreibt Horst Kunz den Moment, als er sich mit dem Smartphone im Osterhofpark der „verdächtigen“ Krähe näherte, um sie zu fotografieren.

Courier-Leser Horst Kunz fotografierte im Park eine auffallend zahme Rabenkrähe

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20. Mai 2016, 08:30 Uhr

Neumünster | Seit mehreren Wochen taucht sie vor allem in der nördlichen Gartenstadt immer wieder auf, nähert sich ohne Scheu staunenden Spaziergängern und soll geduldigen Naturfreunden sogar schon aus der Hand gefressen haben. Die pechschwarze Rabenkrähe wurde vermutlich von Hand aufgezogen und hat daher ihre natürliche Distanz zu Menschen verloren, vermuten Vogelschützer.

Seit Dienstag wird sie auch als „Täterin“ einer blutigen Attacke auf ein fünfjähriges Mädchen in der Kita Schubertstraße verdächtigt. Ein rabenartiger Vogel hatte sich dort aus heiterem Himmel in den Haaren des Kindes verfangen und das Mädchen dabei mit dem Schnabel verletzt. Die Behörden wollen dem Vogel jetzt mit einer Lebendfalle nachstellen (der Courier berichtete).

Auch unser Leser Horst Kunz kam der Rabenkrähe jetzt auf wenige Meter nah. Im Osterhofpark beobachtete er gestern, wie sich drei Kinder und die Krähe aus wenigen Metern Abstand „beschnupperten“. Den Kindern sei die Begegnung mit dem Vogel dann aber wohl doch unheimlich geworden, sie liefen davon. Horst Kunz zog dagegen sein Smartphone hervor und fotografierte den alles andere als scheuen Vogel aus nächster Nähe: „Die Krähe blieb einfach sitzen, als ich näher kam“, wundert sich der Gartenstädter: „Ich bin überzeugt, dass das der ‚Täter‘ aus der Kita ist!“

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