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Baustellen : Im Norden der Stadt wird gebuddelt

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Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Leitungsausbau und Straßensanierung: Stadt und Stadtwerke haben sich vor allem Einfeld, Tungendorf und die Böcklersiedlung vorgenommen

Neumünster | Nicht nur in der Innenstadt, auch in den Außenstadtteilen müssen Anlieger und Verkehrsteilnehmer wegen zahlreicher Baustellen Geduld aufbringen. Die Stadt und die Stadtwerke haben bei ihren Bauvorhaben vor allem die nördlichen Stadtteile Einfeld und Tungendorf sowie die Böcklersiedlung im Visier.

Einfeld ist in diesem Jahr für die Stadtwerke ein Schwerpunkt, was den Ausbau mit Gas-, Wasser-, Strom- und Breitbandleitungen angeht. Zurzeit und noch das komplette Jahr wird an der Straße Enenvelde auf dem Bürgersteig gebuddelt. Die Stadt prüft noch, ob der Kanal erneuert werden soll. Der Vollausbau der von Schlaglöcher übersäten Straße ist erst für 2016 geplant.

Ähnlich zeitversetzt und gestaffelt sehen die Pläne für die Friedrich-Wöhler-Straße und den Roschdohler Weg aus. Die Reihenfolge lautet hier stets: Erst kommen die Stadtwerke, dann die Stadt mit dem Kanal und zum Schluss wird die Straßendecke erneuert. Die Friedrich-Wöhler-Straße zwischen Stoverweg und Christiansweg macht den Auftakt, danach ist der Roschdohler Weg bis zum Krückenkrug dran. An der Kieler Straße wird zwischen Krückenkrug und Dorfstraße 2016 der Kanal erneuert, dann die marode Straße vom Stoverweg bis zur Dorfstraße. „Von den drei Nord-Süd-Verbindungen ist immer eine frei“, verspricht Bauamtschef Ralf-Joseph Schnittker.

In Tungendorf sind die Stadtwerke Mitte 2015 mit dem Ausbau des Glasfasernetzes durch. Ab April wollen sie dann in Einfeld starten. Die Tungendorfer müssen jedoch bis dahin mit mehr als 800 Aufbrüchen für die die Glasfaseranschlüsse und weiteren 100 bis 150 Kleinbaustellen der Stadt rechnen, die im Stadtteil den Kanal saniert.

In der Böcklersiedlung bauen die Stadtwerke ihr Fernwärmenetz aus. Wenn Ende Mai der Abschnitt Roonstraße zwischen Färberstraße und Hansaring fertig ist, geht es weiter auf dem Ring bis zum Gerhard-Hauptmann-Platz. Vermutlich bis Ende September ist der Ring dann an dieser Stelle komplett gesperrt (der Courier berichtete).

Bereits zwischen März und April werden in der Lötzener Straße ab der Breslauer Straße bis zum Wendehammer Fernwärmeleitungen verlegt. Anschließend nimmt sich die Stadt dann hier den Kanal und danach den Straßenausbau vor.

In der Breslauer Straße liegt schon Fernwärme, der Kanal ist ohne Straßenaufbruch per Inlinerverfahren saniert. Der Straßenausbau soll hier von März bis Juli folgen. An der Danziger Straße sollen die Fernwärmearbeiten im März beginnen und bis Ende Mai fertig sein. Eine Kanalerneuerung wird noch geprüft. Die Straße selbst ist privat.

Auch an der Max-Richter-Straße (zwischen Kantplatz und Gerhard-Hauptmann-Platz) sowie an der Königsberger Straße (von Breslauer Straße bis Elchweg) wird in den Monaten September/Oktober eine neue Fernwärmeleitung gelegt. In der Königesberger Straße wird eine Kanalsanierung geprüft, die Straße ist erst 2016 dran.

 

 

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erstellt am 24.Feb.2015 | 06:00 Uhr

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