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Holsteinischer Courier

17. August 2017 | 15:54 Uhr

Im Netz gab es das vergriffene Buch noch

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Vor einigen Jahren hatte ich ein Buch gelesen. Es heißt „Die Memoiren des Herrn Zeus“ und wurde von Maurice Drucon geschireben. Ich wollte mir dieses Werk gerne kaufen. Der Verlag teilte mir aber mit, dass es dieses Buch nicht mehr gebe und es auch nicht wieder aufgelegt werde.

„Was tun? sprach Zeus“ Ich ging zu meiner Buchhandlung. Der Buchhändler schlug mir vor, im Internet nachzusehen. Da ich aber nur ein Telefon besitze, aber keinen Internetanschluss, suchte er mir die antiquarischen Bücher online heraus. Und tatsächlich war auch mein gewünschtes Buch dabei.

Ich wollte eigentlich das teuerste Buch bestellen. Aber in der Buchhandlung wurde mir gesagt: „Dieses teure Exemplar muss nicht unbedingt das Beste sein. Es liegt am Anbieter, was er dafür als Verkaufspreis einsetzt.“ Das teure Buch war mit 30 Euro angegeben. Ein Buch für 16 Euro war ausführlich beschrieben und versprach eine gute Beschaffenheit. Ich entschied mich – dank der Beratung des Buchhändlers – für das Buch für 16 Euro.

Eine Woche später bekam ich den Anruf der Buchhandlung. Das Buch w ar da.

Der „Herr Zeus“ von Maurice Druon war in einem sehr guten Zustand – so wie es dem griechischen Göttervater entsprechen soll. Ich war glücklich, denn endlich war es „mein Buch“, und das dank auch der guten Beratung der Buchhandlung.

Herr Zeus in diesem Werk beschreibt sein Leben: geistreich, ironisch, aber auch nachdenklich für die Menschen unserer Zeit. Für mich war es ein positives Erlebnis, das Internet kennen zu lernen.

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von
erstellt am 21.Feb.2014 | 12:45 Uhr

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