zur Navigation springen

DHL Express baut neu : Im Industriegebiet geht die Post ab

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Symbolischer Grundstein für neuen Betriebsstandort von DHL Express am Donaubogen gelegt / Brief- und Paketmengen steigen deutlich an

shz.de von
erstellt am 17.Sep.2017 | 08:00 Uhr

Neumünster | Dr. Olaf Tauras schloss seine Rede gestern mit den Worten Goethes: „Drei Dinge sind an einem Gebäude zu beachten: dass es am rechten Fleck stehe, dass es wohlgegründet und dass es vollkommen ausgeführt sei. Zumindest beim ersten Punkt haben Sie sich mit dem neuen Standort am Donaubogen genau richtig entschieden.“ Rund 60 geladene Gäste verfolgten den Festakt zur symbolischen Grundsteinlegung für das neue, rund zehn Millionen Euro teure DHL-Express-Zentrum im Industriegebiet Süd.

Im Sommer kommenden Jahres will der weltweit führende Anbieter internationaler Express-Dienstleistungen auf dem 14  700 Quadratmeter großen Areal einen zukunftsfähigen Bau mit hochmoderner Sortieranlage und neusten Sicherheitsanforderungen in Betrieb nehmen. Dann sollen bis zu 3000 Sendungen pro Stunde für weite Teile Schleswig-Holsteins sowie die nordfriesischen Inseln bearbeitet werden können. Bisher ist DHL Express nur Mieter im Paketzentrum am Krokamp. „Die Fläche dort ist zu klein geworden. Denn die zu verarbeitende Sendungsmengen sind in den vergangenen zwei bis drei Jahren jeweils um zehn Prozent gestiegen. Und wir rechnen mit weiterem Wachstum in diesem Segment“, sagte der neue Stationsleiter Jedrzej Chomicz. Express-Dienstleistungen werden vor allem von Firmen, aber auch zunehmend von Privatleuten, etwa beim Lebensmittelversand in Anspruch genommen. „Mit dem Neubau vervierfachen wir nahezu die Kapazitäten unserer bisherigen Station in Neumünster“, schloss Markus Reckling, DHL-Express-Manager für Deutschland an. Er dankte der Stadt ausdrücklich für schnelle und gute Arbeit.

Die neue Betriebsstätte, die durch die Grundstücksgesellschaft „Donaubogen Drei“ aus Hamburg als Bauherrn realisiert wird, soll über zwei sogenannte Finger mit direkten Be- und Entlademöglichkeiten für über 40 Zustellfahrzeuge gleichzeitig verfügen. Die 75 Mitarbeiter können am neuen Standort mit Arbeitsplätzen nach aktuellen Ergonomie-Standards rechnen. Auch die Büro- und Sozialräume sollen moderner und komfortabler ausgestattet sein. Die bisherige Fläche am Krokamp übernimmt das Paketzentrum, das ebenfalls Platzprobleme hat.

Oberbürgermeister Olaf Tauras betonte: In Neumünster wird investiert, und es geht voran.“ In den vergangenen acht Jahren seien in der Stadt rund 6700 neue sozialversicherungspflichtige Jobs entstanden.

Karte
zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen