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Holsteinischer Courier

14. Dezember 2017 | 16:05 Uhr

Boostedt : Im Hof Lübbe brannte die Luft

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

„The Sinners“ boten mit Rock’n’Roll einen mitreißenden Auftakt für die Veranstaltungen des Boostedter Kulturfördervereins.

shz.de von
erstellt am 14.Jan.2014 | 07:30 Uhr

Rock’n’Roll vom Feinsten: Einen fulminanten Jahresauftakt bescherte das Hamburger-Trio „The Sinners“ (Die Sünder) dem Boostedter Kultur- und Förderverein Hof Lübbe und seinen Gästen am Sonntagabend. Im ausverkauften Haus vor mehr als 130 Besuchern rockten die Drei ihr Publikum mit der Musik aus der Zeit der Schmalztollen und Petticoats.

Von Beginn an drehten Gitarrist Tino Nehring, Matthias Harder (Schlagzeug) und Andreas Rüsken (Bass) richtig auf. Da wurde der Bass zur Begeisterung des zunehmend ausgelasseneren Publikums zum Turngerät und das Schlagzeug zur rhythmischen Schießbude.
Mit bekannten Titeln wie „Rama Lama Ding Dong“ und „Mona Lisa“ mischte die Gruppe die Besucher richtig auf. Bei den Hits von Elvis Presley, Buddy Holly, Jerry Lee Lewis und weiteren Größen der Rock’n’Roll-Ära wagten sich dann sogar einige Paare auf die Tanzfläche und machten dort einen durchaus flotten Eindruck.

Stilecht mit Petticoat und Pfennigabsätzen hatte sich Susanne Runge aus Bad Segeberg für die Gruppe in Schale geschmissen – und die 53-Jährige zeigte auch keine Scheu, mit den Jungs auf der Bühne zu tanzen. „Ich bin ein Fan der 50er-Jahre. Es macht Spaß, mal aus dem Alltag auszusteigen, und die Band ist absolut super“, erklärte sie fröhlich.

Neben den Liedern der alten Meister überzeugten ebenfalls die Eigenkompositionen der Musiker. In bester Manier reihten sich diese in die Musik der 50er- und 60er-Jahre ein, sodass man glauben konnte, die Akteure wären in dieser Zeit groß geworden. „Wir tun nicht nur so, wir spielen wirklich so gerne und immer mit Spaß“, erläuterte Matthias Harder, der mit seinen beiden Kollegen nun schon seit 20 Jahren auf der Bühne steht.

Zum Abschluss gab das Trio eine großartige Sieben-Minuten-Version des bekannten „Wipe out“ inklusive des legendären Trommelsolos zum Besten und beim „Rausschmeißer“, einem Chubby-Checker-Medley, hielt es dann wirklich keinen Gast mehr auf seinem Stuhl.


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