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Holsteinischer Courier

17. Dezember 2017 | 11:18 Uhr

Trappenkamp : Im Haushalt bleibt ein Riesenloch

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Die Gemeinde Trappenkamp hofft auf den Finanzausgleich vom Land.

von
erstellt am 01.Dez.2013 | 10:15 Uhr

Trappenkamps ehrenamtlichem Finanzchef Axel Barkow (SPD) steht keine leichte Aufgabe ins Haus. „Dieses Jahr kratzt das Haushaltsdefizit der Gemeinde an der Millionenmarke und auch 2014 muss mit einem Millionenloch gerechnet werden“, sagte Barkow. Hoffnung mache zurzeit nur die Reform des kommunalen Finanzausgleichs. Mit einem Plus von gut 250 000 Euro dürfte Trappenkamp rechnen, wenn die Änderungen wie erwartet verabschiedet werden.

„Wir hoffen, dass die Umsetzung auch kommt“, meinte Barkow, denn die Ortsentwicklung gibt noch kein höheres Einkommen her. Darauf setzt unter anderem Trappenkamps Bürgermeister Harald Krille (SPD). Eine moderne Schullandschaft, saubere Straßen, Infrastruktur und kulturelle Angebote bis hin zu Neubausiedlungen sollen helfen, die Gemeinde nach vorne zu bringen. Angesichts der jetzt vorliegenden Zahlen müssen Vorhaben der Gemeinde noch strenger auf den Prüfstand. „Es gibt keine Streichorgie, jedoch intensive Prüfungen der Vorhaben“, meinte Krille. Was die Haushalte vermehrt belastet, bemängelte Krille, sei der Umstand, dass die gestiegenen Aufgaben der Gemeinden nicht durch entsprechende Mehreinnahmen gedeckt würden. So hätte das Land die Gemeinden als Beispiel bei den laufenden Kosten für die Kinder unter drei Jahren allein gelassen. Die Zuschüsse allein zu den Investitionen reichen hier nicht. Anstehende Vorhaben sollen sehr diszipliniert angegangen werden. Dazu gehörte der Beschluss zum Bau eines Radweges von der Kreisstraße 52 entlang der Segeberger Straße bis zur Hermannstädter Straße. Der Weg muss 2,5 Meter breit gebaut werden, um Zuschüsse erhalten zu können. Zwei Meter würden allerdings allemal reichen. „Außerdem muss die Verkehrsaufsicht des Kreises einer Radwegbeschilderung mit dem Schild Nummer 237 zustimmen, sonst gibt es keinen Zuschuss, und das sind 60 Prozent“, erklärte der Bauausschussvorsitzende Heinz-Dieter Block (SPD). Nur wenn die Verkehrsaufsicht zustimmt und es Zuschüsse gibt, soll breit gebaut werden. Sonst gibt es die kleinere Lösung. Der Radweg selbst sei wichtig, da er auch Teil von Schulwegen ist.


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