Bönebüttel : Im Hasenredder wird zu schnell gefahren

Eine verkehrsberuhigte Zone  wünschen sich Anwohner aus dem Bönebütteler Hasenredder in Husberg. Peter Lienhard (rechts) überreichte den Bürgerantrag an Bürgermeister Udo Runow.
Eine verkehrsberuhigte Zone wünschen sich Anwohner aus dem Bönebütteler Hasenredder in Husberg. Peter Lienhard (rechts) überreichte den Bürgerantrag an Bürgermeister Udo Runow.

Die Anwohner wünschen sich eine Tempo-30-Zone / Antrag wird geprüft.

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14. Juli 2016, 08:00 Uhr

Bönebüttel | Ein letztes Mal vor der Sommerpause trafen sich jetzt Bönebüttels Ortspolitiker, um in der Schule und im Kindergarten in den Ferien anstehende Arbeiten auf den Weg zu bringen und geplante Vorhaben wie etwa den Grundstückskauf für den neuen Feuerwehrstandort abzuschließen. „Hierbei kommt es zu leichten Verzögerungen“, berichtete Bönebüttels Bürgermeister Udo Runow. Da das geplante Grundstück 4500 Quadratmeter und nicht, wie ursprünglich gedacht, 4000 Quadratmeter groß ist, musste die Zustimmung der Gemeindevertretung zum Kauf nachgebessert werden.

Einen besonderen Wunsch äußerte in der Sitzung Peter Lienhard, Anwohner aus dem Husberger Hasenredder. Wie Lienhard erklärte, werde in der Wohnstraße trotz Zone 30 immer wieder deutlich zu schnell gefahren. „Besonders Kinder werden dadurch stark gefährdet“, sagte Lienhard. Deswegen stellte der Husberger stellvertretend für Anwohner aus dem Wohngebiet den Antrag, die angrenzenden Stichstraßen und Wendehammer zur verkehrsberuhigten Zone zu erklären. Der Bürgerantrag soll jetzt im Bauausschuss der Gemeinde geprüft werden.

Wie Runow mitteilte, soll jetzt auch der im Tasdorfer Grenzgebiet geplante Rohrbrunnen für Feuerwehreinsätze gebaut werden. Beim letzten Einsatz an der Gemeindegrenze hatte die Feuerwehr dort die schlechte Wasserversorgung bemängelt. Auch für den Spurbahnausbau am Mövenwischredder hatte die Gemeinde bereits grünes Licht gegeben. Die Arbeiten sollen in Kürze beginnen. Für die geplante Nutzungsänderung in der Bönebütteler Kindertagesstätte liegt die Genehmigung vor, sagte Runow. Mit der Einrichtung einer gemischten Familiengruppe sollen mehr Plätze für Kinder unter drei Jahren (U 3) geschaffen werden. Ein Vorteil ist laut Gemeindevertreter Olaf Lentföhr die Flexibilität der neuen Gruppe. Je nach Bedarf könne hier der Anteil der U-3-Kinder im Verhältnis 1 zu 2 angepasst werden. Für je zwei ältere Kinder könnte dadurch ein unter dreijähriges Kind aufgenommen werden. „Aktuell sind noch drei Ü-3-Plätze frei“, informierte Runow.

Wie außerdem der Fraktionsvorsitzende der CDU, Tammo Zimmermann, berichtete, scheint es zurzeit wenig Interesse an der am Tennisplatz hergerichteten Boulebahn zu geben. Deswegen möchte die CDU am 18. September um 10 Uhr ein Bouleturnier für Groß und Klein auf der Bahn veranstalten, um vielleicht wieder Interesse zu wecken.

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