Aukrug : Im Gästehaus wird eine Tagespflege eingerichtet

Der zweite Vereins-Vize Hans-Heinrich Brockmann (Aukrug, links), Chefin Magret Kaschner und der erste Vize Michael Hollerbuhl (Wasbek, stehend) freuen sich, dass das Angebot des Krankenpflegevereins erweitert werden kann.
Der zweite Vereins-Vize Hans-Heinrich Brockmann (Aukrug, links), Chefin Magret Kaschner und der erste Vize Michael Hollerbuhl (Wasbek, stehend) freuen sich, dass das Angebot des Krankenpflegevereins erweitert werden kann.

Der Krankenpflegeverein will Platz für zunächst 15 Patienten schaffen.

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11. Dezember 2014, 05:00 Uhr

Aukrug | Der Aukruger Krankenpflegeverein (KPV) steigt in die Tagespflege ein. Dafür stimmten einvernehmlich die Vertreter der Mitgliedsgemeinden aus Aukrug, Wasbek, Arpsdorf, Padenstedt und Ehndorf auf einer außerordentlichen Mitgliederversammlung am Dienstag im Ehndorfer Bürgerhaus. Mit dem Grundsatzbeschluss setzten die Mitglieder einen weiteren Meilenstein in der Geschichte eines Vereins, der am 18. Februar nächsten Jahres seit 30 Jahren besteht.

„Immer wieder wurde aus dem von uns betreuten Kundenkreis mit 140 Personen nachgefragt, warum wir noch keine Tagespflege anbieten“, erklärte die Vorsitzende und ehemalige Ehndorfer Bürgermeisterin Magret Kaschner. Die angehörten Vertreter der Heimpflege des Kreises Rendsburg-Eckernförde sowie der Krankenversicherungen wurden eingeschaltet und hatten keine Bedenken. Die Tagespflege soll im ehemaligen Aukruger Amtsgebäude ebenerdig eingerichtet werden. Für die erforderlichen Umbauten - alles wird barrierefrei - kommen die Aukruger auf. Dem KPV werden nach Aussage von Frank Vilsmeier (Aukrug) die Räume für einen kostendeckenden Mietpreis ohne kommunale Gewinnabsichten zur Verfügung gestellt.

Der Standort bietet sich nach Aussage von Magret Kaschner durch seine zentrale Lage an, um während der Eingangsphase zunächst 15 Personen einen Tagesplatz zum Beispiel von 8 bis 16 Uhr anbieten zu können. Insgesamt bieten die Räumlichkeiten aber Platz für 20 Personen in einer teilstationären Einrichtung zur Entlastung der pflegenden Angehörigen. Die Vorstandsmitglieder des KPV rechnen damit, in etwa acht Monaten durchstarten zu können.

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