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Ndidi O. beim Kunstflecken : Ihre Stimme ging unter die Haut

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Ndidi O. begeisterte ihr Publikum in der ausverkauften Werkhalle mit Jazz, Blues und Soul, Country und Pop.

Neumünster | Schwarzes Kleid, schwarze Augen und die Stimme voller Blues: Ndidi O. bezauberte am Sonnabend die Zuschauer in der ausverkauften Werkhalle. Die Sängerin sorgte mit ihrer warmen Stimme für Gänsehaut und gute Laune pur.

Ndidi O. wurde vom Jazz-Star Gregory Porter entdeckt und tourte mit ihm durch Deutschland. Doch sie ist musikalisch nicht nur im Jazz zu Hause, sondern berührt spielend Blues und Soul, Country und Pop. „Ich habe ein Lied von ihr im Radio gehört und war elektrisiert – ich wollte sie unbedingt zum Kunstflecken einladen“, erzählte Johanna Göb, die Leiterin des Kulturbüros einleitend über ihren ersten Kontakt mit der Künstlerin.

Locker, aber immer dezent und anmutig, bewegte sich die charmante Sängerin hinter dem Mikrofon und genoss das Konzert sichtlich. Mal hingebungsvoll-melancholisch, mal fröhlich schnipsend präsentierte sie Lieder ihrer aktuellen CD „Dark Swing“. Eins der Lieder habe sie geschrieben, um Liebesschmerz zu verarbeiten, gestand sie. Die schöne Kanadierin deutsch-nigerianischer Herkunft bot nicht nur stimmlich ein gewaltiges Erlebnis, sondern nahm auch viele durch ihre Optik für sich ein: Der Kontrast der großzügigen Tätowierungen zum aparten schwarzen Kleid und die kräftige Stimme der grazilen, jungen Frau boten ein interessantes Bild.

Wenn die Weltenbummlerin, die zur Zeit in Paris lebt, nicht selbst zur Akustikgitarre griff, wurde sie von Schlagzeug, Bass-und E-Gitarre begleitet.

Besucher Kai-Uwe Johannsen aus Neumünster war begeistert: „Ich kenne die Musik von Ndidi O. und finde es super, dass sie hier in Neumünster spielt. Ich mag besonders ihre Stimme. Aber auch die Musiker sind klasse und harmonieren schön.“ Seine Frau Christa Janßen meinte: „Sie hat so eine vielseitige Stimme, die ich gerne mal mit anderen Instrumenten hören würde, die zum Beispiel jazzlastiger wären.“


 

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erstellt am 22.Sep.2014 | 08:00 Uhr

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