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„Neumünster singt und spielt“ : Ihre Lieder sollen gute Laune machen

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Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Der Chor „Harmonie Oering“ ist seit 1979 ein gemischter Chor und ein wichtiger Teil des kulturellen Dorflebens.

shz.de von
erstellt am 12.Mär.2015 | 08:30 Uhr

Neumünster | Am Sonnabend/Sonntag, 14./15. März, treten beim Chor- und Musikfestival „Neumünster singt und spielt“ 37 Chöre, Tanzgruppen, Orchester und Solisten auf drei Veranstaltungen im Theater der Stadthalle auf. Der Courier stellt im Vorfeld die Gruppen vor, die zum ersten Mal dabei sind. Heute: der Chor „Harmonie Oering“.

Sie singen unbeschwerte Volkslieder, aber auch Klassisches und Gospel: Der Chor „Harmonie Oering“ aus Oering bei Bad Segeberg wurde 1897 als Männerchor gegründet, und zwar als spontane Idee auf einer Hochzeit. 1979 wandelte er sich zu einem gemischten Chor. „Seit fünf Generationen leistet der Chor seinen Beitrag zum kulturellen Leben in Oering und pflegt und gestaltet damit die dörfliche Gemeinschaft“, sagt der Vorsitzende Hartwig Göttsch.

Die freundschaftliche Verbundenheit zu anderen Chören und die auswärtigen Auftritte sorgen immer wieder für Begeisterung, sagt Göttsch. Zurzeit gehören 18 Sänger zum fröhlichen Singer-Team. Das Repertoire ist breit gefächert und macht gute Laune; gesungen werden Gospels wie „Freedom is coming“ oder „O Happy Day“, Volkslieder („Das Wandern ist des Müllers Lust“, „Alles schweiget“), aber auch augenzwinkernde Schlager zum Mitsingen („Bossa Nova“, „Ohne Krimi geht die Mimmi nie ins Bett“). Je nach Anlass erklingen aber auch klassische Werke wie das „Ave Verum“ von Mozart oder „Die launige Forelle“ als Variationen des Schubert-Klassikers.

Bei „Neumünster singt und spielt“ wird der Chor vier Titel anstimmen – „Schöne Isabella von Kastilien“, den „Kriminaltango“, den Beatles-Klassiker „When I’m sixty-four“ und den Popsong „Barbara Ann“.

Stolz ist der Chor auf Tomasz Harkot, der seit sechs Jahren der Leiter ist. „Er versteht es, bei jeder Probe immer wieder die Sänger zu motivieren, sie zu begeistern und das Beste aus ihnen herauszuholen“, sagt Göttsch. Mit seiner Ausbildung für Orgel und Musik an der Musikakademie in Danzig mit abgeschlossenem Diplom und seinem Studium in Hamburg habe Harkot die besten Voraussetzungen für einen Chorleiter, lobt Göttsch. Als Kirchenmusiker gibt er in Hamburg und Umgebung Konzerte und leitet verschiedene Chöre.

Es gibt heute noch Restkarten bei der Konzertagentur Auch & Kneidl, Großflecken, Tel. 44064, danach an der Konzertkasse. Parkett: 10 Euro, Empore: 6 Euro, Kinder zahlen den halben Preis. Für Parkett gibt es noch Karten am Sonnabend, 14 Uhr, für alle Vorstellungen noch Karten auf der Empore.

Morgen in dieser Serie: der Posaunenchor Bokhorst.

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