Humboldt-Schule in Neumünster : Ideen für eine bessere Welt

Das Team der Humboldt-Schule freut sich auf das Finale des „Young Economic Summit“ – mit ihnen Dr. Christine Bertram (IfW Kiel, rechts) und Lehrer Jens Finger (hinten Mitte).
Das Team der Humboldt-Schule freut sich auf das Finale des „Young Economic Summit“ – mit ihnen Dr. Christine Bertram (IfW Kiel, rechts) und Lehrer Jens Finger (hinten Mitte).

Die Humboldt-Schule nimmt am größten deutschen Wirtschaftswettbewerb teil. Das Finale des „Young Economic Summit“ („Yes!“) startet im September.

shz.de von
13. Juli 2018, 11:08 Uhr

Neumünster | Zwölf Schülerteams haben sich für das Bundesfinale des „Young Economic Summit“ („Yes!“) im September qualifiziert, eines aus Neumünster – das der Alexander-von-Humboldt-Schule.

„Yes“ ist der größte deutsche Schülerkongress zu wirtschaftlichen, gesellschaftlichen und ökologischen Fragestellungen. Das Bundesfinale wird am 27. und 28. September in Hamburg stattfinden. Mit dabei sind Forscher aus führenden Wirtschaftsforschungseinrichtungen Deutschlands.

Die Teilnehmer des Bundesfinales qualifizierten sich im Laufe von vier Regionalwettbewerben, bei denen 30 Schülerteams aus Deutschland mit ihren ökonomischen Ideen antraten. Themen waren Digitalisierung, Klimawandel, Migration oder nachhaltiger Konsum. Im Vorfeld wurden die Schüler mit einem sechsmonatigen Vorbereitungsprogramm fit gemacht und entwickelten ihre eigenen Lösungskonzepte. Dabei wurden ihnen Ökonomie, Informations- und Medienkompetenz, Projektmanagement und das digitale Arbeiten mit Datenspeichern im Internet (Clouds), „Webinaren“ und digitalen Lernpfaden vermittelt. Unterstützt wurden alle Teams von 40 Forschern.

Wissenschaftliche Partner der Leibniz-Gemeinschaft sind das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (Berlin), das German Institute of Global and Area Studies (Hamburg), das Institut für Weltwirtschaft (Kiel), das Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung (Essen) sowie das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW, Mannheim). Weitere Partner sind die European School of Management and Technology (Berlin) und das Institut für Wirtschaftspolitik (Köln).

ZEW-Präsident Prof. Achim Wambach betonte: „Für die Politik von morgen ist es wichtig, mit den Schülern über ihre Ideen und Projekte zu diskutieren.“ Prof. Christoph Schmidt, Präsident des Leibniz-Instituts für Wirtschaftsforschung, sagte: „Es ist toll, dass wir mit jungen Menschen in den Dialog kommen. Dabei können wir zeigen, welches Handwerkszeug wir anbieten können, um gesellschaftlich relevante Themen fruchtbar zu diskutieren.“

zur Startseite

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen