zur Navigation springen

Wasbek : „Ich hatte an meiner Schule ein traumhaftes Team“

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Die Schulleiterin der Claudius-Schule in Wasbek geht in den Ruhestand.

Wasbek | Nach 13-jähriger Amtszeit als Rektorin der Hermann-Claudius-Schule in Wasbek wird Susanne Allais mit dem Ende des Schuljahres in Pension gehen. Doch so ganz leicht fällt der 63-Jährigen der Abschied nicht. „Ich hatte hier ein traumhaftes Team, das nicht nur sehr engagiert, sondern auch respekt- und humorvoll miteinander umgeht. Ebenso war die Zusammenarbeit mit den Eltern und dem Schulverband, die auch schwierige Situationen mit durchgehalten haben, vertrauensvoll und positiv. Deshalb habe ich jetzt zwar ein mulmiges Gefühl, aber ich freue mich natürlich ebenso auf einen neuen Lebensabschnitt“, erklärte sie.

Ganz nach ihrem persönlichen Motto „Ein Tag ohne Lächeln ist ein verlorener Tag“ gab die Pensionärin in spe dann noch schmunzelnd zum Besten: „Die 13 ist meine Glückszahl. Also passt alles prima zusammen. Und da ich gemeinsam mit Hilde Kommert-Heyn, die 32 Jahre hier unterrichtete, gehen werde, bin ich ja nicht ganz allein in dieser Situation.“ Was ihr den Weggang zudem erleichtere, sei, dass es bereits eine erfahrene Nachfolgerin für ihren Posten gebe.

Bevor Susanne Allais nach Wasbek wechselte, war sie 21 Jahre an der Grund- und Hauptschule in Hohenwestedt tätig. Zusammengerechnet mit der Zeit ihres Studiums und des Referendariats kommt sie damit auf mehr als 40 Dienstjahre, in denen sehr oft neue Herausforderungen bewältigt sein wollten.

„Die Veränderungen in unserem Berufsfeld kommen immer schneller. Dennoch würde ich auch heute wieder Lehrerin werden wollen“, erklärte die Pädagogin, die selbst aus einem Lehrerhaushalt stammt.

Ebenfalls dem gleichen Berufsstand gehörte ihr Ehemann Hellmuth an. Und auch die beiden Töchter haben sich dem Unterrichten verschrieben. „Ich bin damit groß geworden und habe meine erste Lehrerin geradezu angehimmelt. Ich hatte eine tolle Ausbildungszeit und viel Glück mit den Kollegen und Schulen. Aber nach wie vor sind mir die Kinder das Wichtigste“, erzählte Susanne Allais, die es nun noch bis zu den Sommerferien genießen wird, die knapp 180 Schüler sowie die zwölf Lehrkräfte unter ihren Fittichen zu haben.

Für die Zukunft hat die scheidende „Chefin“ dennoch schon viele Pläne. „Ich freue mich darauf, mehr Zeit mit meinen beiden Enkelkindern zu verbringen. Mein Mann und ich wollen reisen. Außerdem habe ich einen großen Garten. Und seit anderthalb Jahren lerne ich Saxofon. Ich werde mich also ganz sicher nicht langweilen“, erklärte sie augenzwinkernd.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen