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18. Oktober 2017 | 12:09 Uhr

Hypo-Vereinsbank; sieht sich als Gewinner

vom

shz.de von
erstellt am 03.Mai.2013 | 03:59 Uhr

Neumünster | Die Hypo-Vereinsbank sieht sich trotz leicht zurückgegangener Kundenzahlen auf einem guten Kurs. 2012 betreute sie im Filialverbund mit den Standorten am Großflecken, in Nortorf, Bad Bramstedt und Hohenwestedt etwa 8000 Privatkunden.

Das Geschäftsvolumen konnte hier im Jahresvergleich auf 127 Millionen Euro gesteigert werden, sagte Filial direktor Kai Kasilofsky. Das Anlagevolumen wurde auf gut 65 Millionen Euro gesteigert, bei den Krediten legte die Hypo-Vereinsbank (HVB) auf 62 Millionen Euro zu. Etwa die Hälfte davon entfielen auf private Baufinanzierungen. Dabei bietet die Hypo-Vereinsbank seit kurzem auch in Neumünster die Möglichkeit, Experten per Video zu Beratungen in der Filiale zuzuschalten. "Die Kundenreaktionen waren positiv", sagte Kasilofsky.

Die rund 6600 Geschäftskunden im Kammerbezirk der IHK Kiel betreut Björn Eggers mit weiteren Kollegen in der sogenannten Unternehmer-Bank der HVB. "Unsere Kernkapitalquote von 17 Prozent versetzt uns in die Lage, Kredite vergeben zu können und auch zu wollen", sagte er. 600 Millionen Euro bedeuten ein Plus von 5,2 Prozent, bei den Anlagen legte die Bank um 3 Prozent auf 230 Millionen Euro zu.

Haupttreiber des Erfolgs waren öffentliche Förderkredite, etwa der Kreditanstalt für Wiederaufbau KfW, das Leasinggeschäft und Derivate, etwa zur Wechselkursabsicherung. "Wir wollen bei unseren Kunden Haus- und Kernbank sein, nicht Nebenbank", sagte Eggers und nannte das ehrgeizige Ziel, das Firmenkundengeschäft in diesem Jahr um 10 Prozent zu steigern.

Eggers: "Das funktioniert nur durch Gewinnung neuer Kunden. Der Markt ist ein Verdrängungswettbewerb. Zurzeit sind wir auf der Gewinnerseite." Neumünster als Wirtschaftsstandort sehen Eggers und Kasilofsky durch die Impulse der Metropolregion Hamburg und auch durch die neu geplanten Gewerbegebiete gut aufgestellt. Eggers: "Die Kunden sind aber noch vorsichtig. Wir hoffen, dass sich der Investitionsstau im zweiten Halbjahr auflöst".

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