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Holsteinischer Courier

17. Dezember 2017 | 22:42 Uhr

Einschulung : Hurra, wir kommen in die Schule!

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Drei Erstklässler erzählen, wie sie sich auf den großen Tag am kommenden Mittwoch vorbereitet haben.

shz.de von
erstellt am 29.Aug.2015 | 08:30 Uhr

Neumünster | Ungeduldig steht Moritz Klatt auf dem Schulhof vor der Timm-Kröger-Schule. Den selbst ausgesuchten Ranzen mit Dinosaurier-Motiv hat er probehalber schon mal dabei. Der Sechsjährige aus Brachenfeld ist einer der 669 Erstklässler, für die in der kommenden Woche der viel zitierte „Ernst des Lebens“ beginnt (der Courier berichtete) – und er würde am liebsten schon sofort mit dem Unterricht anfangen. Doch wie bei fast allen Schulen im Stadtgebiet finden die Einschulungen erst am Mittwoch statt.

Moritz weiß bereits seit Wochen, dass er in die 1b kommt. Zwei seiner Klassenkameraden kennt er. „Mit meinen Freunden Tom und Leon war ich im Kindergarten“, sagt der aufgeweckte Junge. Aufs Rechnen freut er sich schon besonders, doch auch Lesen und Schreiben will Moritz möglichst schnell lernen.

Dem schließt sich Liv-Stine Wilken an: „Ich mag besonders Lesen und Sport“, sagt das Mädchen aus Einfeld, das am Freitag sieben Jahre alt geworden ist. Sie ist schon ganz aufgeregt, auch wenn ihr ihre künftige Grundschule nicht ganz neu ist. In der Sporthalle turnt sie regelmäßig. Ihre beiden älteren Brüder Erik (14) und Ole (19) haben ebenfalls die Schule an der Einfelder Straße besucht. In der Klasse 1c kennt sie bereits Leo und Kim aus dem Kindergarten. Die Einschulung wird sie nicht nur mit ihren Paten, Omas und Opas sowie Uromas feiern, sondern auch mit ihrem Cousin, der am gleichen Tag in Bordesholm zur Schule kommt.

Keine Klasse, sondern eine Lerngruppe besucht ab Mittwoch Jakob Mohr aus Ruthenberg. Der Sechsjährige geht dann zur Pestalozzischule, die einzige Grundschule in der Stadt, in der Erst- und Zweitklässler gemeinsam unterrichtet werden. Zwei Paten, das sind ältere Schüler, werden ihn in der Anfangsphase unterstützen. Ein Foto und sein Namensschild hängen bereits im Schulflur. „Sport finde ich toll“, sagt Jakob. Ein wenig lesen und rechnen kann er bereits. Eines haben alle Drei gemeinsam – wie sollte es auch anders sein: Sie freuen sich schon riesig auf ihre wahrscheinlich prall gefüllten Schultüten.

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