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Holsteinischer Courier

24. Oktober 2017 | 14:14 Uhr

Tasdorf : Hundesteuer soll verdoppelt werden

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Die Tasdorfer planen eine Belohnung für Hundehalter mit einem Sachkundelehrgang.

Tasdorf | Hundehalter sollen in Tasdorf zur Kasse gebeten werden. Auf der Sitzung des Finanzausschusses vorgestern Abend wurde eine Verdoppelung der Steuersätze pro Hund befürwortet.

Nach dem Wegfall der Rasseeinstufung für sogenannte Gefahrhunde ab dem kommenden Jahr sollen Teilnehmer von Sachkundelehrgängen in Tasdorf belohnt werden. Inhaber eines Sachkundenachweises sollen 50 Prozent Ermäßigung auf die Hundesteuer erhalten, so die Überlegung im Tasdorfer Finanzausschuss. Zunächst sollen jedoch die aktuellen Steuersätze von 20 Euro für den ersten Hund, 30 Euro für den zweiten und 40 Euro für den dritten und weitere Hunde verdoppelt werden. Die Sätze für sogenannte Gefahrhunde sollen wie bisher zwischen 350 und 700 Euro liegen. Künftig können Hunde nach behördlicher Prüfung als gefährlich eingestuft werden. Eine „Resozialisierung“ ist nach dem neuen „Gesetz über das Halten von Hunden“ möglich. Auch der Abschluss einer Hundehaftpflicht wird angeraten. In Tasdorf sind aktuell 45 Hunde angemeldet. „Gefühlt sind es mehr Hunde in der Gemeinde“, meinte Bürgermeister Hans-Heinrich Sievers. Noch muss die vorgeschlagene Änderung in der Gemeindevertretung Zustimmung erhalten.

Informationen zum neuen Hundegesetz gibt es im Internet auf dem Landesportal unter: www.schleswig-holstein.de, Suchbegriff: Hundegesetz.

Über den Haushaltsabschluss 2015 müssen sich die Tasdorfer Gemeindepolitiker die Köpfe nicht zerbrechen. „Die aktuellen Zahlen sprechen für einen ausgewogenen Haushalt“, erklärte Kämmerer Thomas Köpp. Bei einer Entnahme von etwa 4000 Euro aus der allgemeinen Rücklage bewege sich die Haushaltsentwicklung der Gemeinde im Rahmen der Vorjahreshaushalte auf stabilem Niveau. 2016 müsse die Gemeinde mit einigen Ausreißern rechnen. So etwa bei den Kindergartenkosten. Während der Anteil am Bokhorster Kindergarten, an dem die Gemeinde beteiligt ist, bei rund 31  000 Euro liegt, wird bei den Kosten für Fremdkindergärten mit etwa 17  000 Euro gerechnet. Das entspreche einer Verdoppelung gegenüber dem Jahr 2015, meinte der Finanzausschussvorsitzende Wilfried Hansen. Hinzu kommen 2000 Euro für die Betreuung durch Tagesmütter. Dann liegt die Gemeinde allein bei den Kosten für die Kinderbetreuung bei 50 000 Euro.

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