zur Navigation springen

Saubere Sache : Hundebesitzer sollen Tüten per Handy nachbestellen

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Ein QR-Code macht’s möglich: Halter mit Smartphone können jetzt dafür sorgen, dass die Tütchenspender in der Stadt immer gut gefüllt sind.

von
erstellt am 17.Mär.2015 | 12:00 Uhr

Neumünster | Die Stadtverwaltung unternimmt einen neuen Anlauf, die Zahl der „Tretminen“ in Parks und auf Grünflächen einzudämmen: Das Handy soll helfen, in diesem Fall das Smartphone des Hundebesitzers.

Die Stadt hat dazu die 19 Hundetütenspender im Stadtgebiet mit so genannten QR-Codes nachgerüstet. Ist der Spender leer, kann der Hundebesitzer (oder auch der aufmerksame Spaziergänger) den Code mit dem Smartphone einlesen. Das Gerät erzeugt dann eine automatische Mail an das TBZ, den entsprechenden Spender wieder nachzufüllen. Die Stadt verspricht, dem Alarmruf binnen eines Werktages nachzukommen.

„Wir setzen auf die Mithilfe verantwortungsbewusster Hundebesitzer, um das Problem Hundekot weiter in den Griff zu bekommen und die Stadt sauberer zu machen“, appellierte Stadtrat Oliver Dörflinger gestern bei der Vorstellung des neuen Systems an die Halter der 4100 (angemeldeten) Hunde. Spielen die mit, könnten die Parks noch sauberer werden, meint Dörflinger. Immerhin zupfen die Hundehalter pro Jahr inzwischen rund eine Million Beutel aus den Spendern, mit denen sich die Hinterlassenschaft des Vierbeiners bequem und hygienisch aufnehmen lässt.

Der Stadt fällt das neue Angebot auch deshalb leicht, weil es mit vergleichsweise geringen Kosten verbunden ist: Der Aufkleber mit dem QR-Code kostet gerade mal zwei Euro. Ausgedacht haben sich den neuen Service die TBZ-Mitarbeiter Stefanie Prochnow und Tobias Osbahr, die sich weitere Einsatzmöglichkeiten der neuen Technik vorstellen können. So könnten etwa Mülltonnen mit QR-Codes Handybesitzer informieren, was in diese Tonne darf und was nicht, erkärt Stefanie Prochnow.

zur Startseite
Karte

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen