Leistungsschau in Einfeld : „Hühnerhaltung liegt voll im Trend“

Thore (2, von links) und seine Eltern Malte (37) und Marret Struck (36) aus Nortorf holten sich bei Holger von Ahrentschildt, dem Vorsitzenden des Rassegeflügelvereins Einfeld, Tipps für ihre heimische kleine Hühnerschar in Nortorf.
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Thore (2, von links) und seine Eltern Malte (37) und Marret Struck (36) aus Nortorf holten sich bei Holger von Ahrentschildt, dem Vorsitzenden des Rassegeflügelvereins Einfeld, Tipps für ihre heimische kleine Hühnerschar in Nortorf.

200 Besucher informierten sich bei der 65. Leistungsschau des Rassegeflügelzuchtvereins Einfeld. 250 Tiere wurden bewertet.

shz.de von
26. Oktober 2015, 08:30 Uhr

Neumünster | Ihre Freude am Hühnergackern, Gänseschnattern und Taubengurren hatten am Wochenende rund 200 Besucher bei der 65. Leistungsschau des Rassegeflügelzuchtvereins Einfeld auf dem Gelände der Gärtnerei Stüber am Looper Weg in Einfeld.

21 Teilnehmer stellten hier mehr als 40 Rassen aus den Sparten Geflügel sowie Wasser- und Wasserziergeflügel aus. Besonders aufwendig war dabei wieder die Präsentation unter anderem der Mandarinenten und Kappensänger, für die Vereinsmitglieder eigens eine kleine Teichanlage in der Ausstellungshalle aufgebaut hatten.

Neben den Züchtern, die natürlich untereinander ausgiebig über ihre Pommerngänse, Eulenbarthühner und Süddeutschen Schildtauben fachsimpelten, holten sich auch zahlreiche Anfänger und (vielleicht) zukünftige Hühnerhalter guten Rat von den Profis.

„Hühnerhaltung liegt voll im Trend. Immer mehr Leute schaffen sich eine kleine Schar von vier, fünf Hühnern an, um Eier sozusagen aus dem eigenen Garten auf dem Tisch zu haben“, berichtete der Vereinsvorsitzende Holger von Ahrentschildt. Verzichtet werde dabei jedoch in der Regel auf den Hahn, damit die Nachbarn nicht gestört werden, erzählte er weiter.

Zu den Haltern, die sich auf die ersten Eier ihrer eigenen Hennen freuen, gehörten Marret (36) und Malte Struck (37), die mit Sohn Thore (2) durch die Ausstellung der riesigen Puten, zierlichen Zwergseidenhühner und auffälligen Appenzeller Spitzhauber streiften. „Zuhause halten wir seit Kurzem die Rasse Sundheimer. Wir kommen beide aus der Landwirtschaft und finden es gut, wenn Thore mit Tieren aufwächst“, erklärten die Nortorfer.

Für die Züchter ging es bei der Leistungsschau allerdings auch wieder um Ruhm und Ehre. Bewertet wurden die vorgestellten rund 250 Tiere von vier strengen Richtern. Am Ende vergaben diese vier Mal die Bestnote „vorzüglich“ und 17 Mal die Note „hervorragend“.

Vereinsmeister bei den Großhühnern wurde Marcel Arndt mit seinen Sundheimer weiß-schwarzcolumbia. Bei den Tauben siegte die Züchtergemeinschaft Peter und Jens Poweleit mit Ägyptischen Seglern, und Zwerghuhn-Vereinsmeister wurde Jens Roehl mit Deutschen Zwerghühnern. Jugend-Vereinsmeisterin darf sich jetzt Deike Sachau mit ihren federfüßigen Zwerghühnern nennen.

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