Heute geht es los : Holstenköste: Ab heute geht es rund

Sie arbeiteten unter Hochdruck: Peter Ganz (links) und Thomas Riemer befestigten Mittwoch die Gerüste an der Großflecken-Bühne.
Sie arbeiteten unter Hochdruck: Peter Ganz (links) und Thomas Riemer befestigten Mittwoch die Gerüste an der Großflecken-Bühne.

Um 17 Uhr wird das Stadtfest eröffnet. Schausteller und Budenbetreiber waren Mittwoch noch fleißig mit den Aufbauarbeiten beschäftigt.

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11. Juni 2015, 05:00 Uhr

Neumünster | Die Holstenköste steht in den Startlöchern – und damit pünktlich zur offiziellen Eröffnung am Donnerstag um 17 Uhr alles fertig ist, wurde Mittwoch den ganzen Tag lang fleißig gewerkelt. Schausteller und Standbetreiber waren mit den letzten Aufbauarbeiten beschäftigt und brachten ihre Fahrgeschäfte und Buden auf Hochglanz.

Thomas Riemer und Peter Ganz waren am Nachmittag mit weiteren Helfern eifrig dabei, die Bühne am Großflecken aufzubauen. „Es handelt sich hierbei um eine mobile Bühne. Der Wagen sieht aus wie ein großer Anhänger und wird einfach aufgeklappt“, erklärte Riemer das Prozedere, während er damit beschäftigt war, die Gerüste anzubringen. Im Team hat jeder seine eigene Aufgabe, denn mit dem Bühnenaufbau allein ist es nicht getan. „Zäune, Pavillons und Bierzeltgarnituren müssen aufgestellt werden, der Backstage-Bereich muss bestückt werden und Zu- und Abwasserleitungen verlegt werden. „Das ist Arbeit unter Hochdruck“, sagte Thomas Riemer, ohne dabei sein Lächeln zu verlieren.

Fredi Ciohonu (rechts) und Roul Kinteler prüften noch einmal die Beleuchtung des Riesenrades, während ihre Kollegen im Hintergrund Balustrade und Gondeln schrubbten.
Fredi Ciohonu (rechts) und Roul Kinteler prüften noch einmal die Beleuchtung des Riesenrades, während ihre Kollegen im Hintergrund Balustrade und Gondeln schrubbten.
 

Gute Laune herrschte Mittwoch auch bei den Mitarbeitern des Riesenrades von Otto Cornelius. Schwiegersohn Orlando Lemoine sorgte dafür, dass alle Arbeiten im Zeitplan blieben. „Wir haben am Montag mit dem Aufbau begonnen und machen heute nur noch den Feinschliff. Das Riesenrad wird noch einmal richtig saubergemacht, außerdem muss das Licht komplett überprüft werden“, erklärte er. Acht Mitarbeiter haben in den vergangenen Tagen dafür gesorgt, dass aus den rund 200 Tonnen Material ein Fahrgeschäft entstanden ist. Eine logistische Meisterleistung. „Wir sind die Größten und haben daher auch die meiste Arbeit“, sagte Orlando Lemoine schmunzelnd. Der Schausteller aus Wallenhorst/Landkreis Osnabrück hofft, dass das Wetter in den nächsten Tagen hält und viele Besucher auf die Köste locken wird: „Wenn es so bleibt wie angekündigt, bewölkt mit ein bisschen Sonne, dann wäre das perfekt.“

In Rencks Park können Kinder und Jugendliche Trampolin springen. Nico Rat zog am Mittwoch die letzten Winden hoch.
Kröger
In Rencks Park können Kinder und Jugendliche Trampolin springen. Nico Rat zog am Mittwoch die letzten Winden hoch.
 

Auf sommerliche Temperaturen hofft auch Heinz Schmuck, der in Rencks Park vier große Bungee-Trampoline aufbaute. „Wir brauchen zum Glück nicht so lange für die Arbeiten“, sagte er, während sein Mitarbeiter Nico Rat damit beschäftigt war, die Sicherungsseile stramm zu ziehen. „Wenn jetzt auch noch das Wetter mitspielt und viele Besucher kommen, dann bin ich zufrieden.“

Das Programm zur Köste finden Sie in der Donnerstagsausgabe des Couriers oder hier.

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