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Autobahnsperrung : Holstenköste: A7-Koordinator prüft jetzt

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Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Die Stadt hat bei einem Abstimmungsgespräch keine Bedenken gegen den Termin der Autobahnvollsperrung am 13./14. Juni angemeldet.

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erstellt am 24.Feb.2015 | 05:00 Uhr

Neumünster | Die Vollsperrung der Autobahn 7 ausgerechnet zur Holstenköste am 13./14. Juni hat Gerhard Fuchs auf den Plan gerufen. Der frühere Hamburger Staatsrat ist Verkehrskoordinator für die A7 in Hamburg und Schleswig-Holstein und will sich jetzt des Problems annehmen. Seine Aufgabe ist es, frühzeitig Konflikte zu identifizieren und durch Moderation zwischen den Beteiligten zu lösen.

Fuchs war durch einen Bekannten auf den Courier-Artikel hingewiesen worden. „Ich habe dann selbst die Initiative ergriffen“, sagte er. Nach seinen Recherchen hat es Gespräche zwischen Vertretern der Stadt, der Polizei und dem A7-Baukonsortium Via Solution Nord über notwendige Sperrungen der Autobahn für den Abriss von Brücken wie der am Prehnsfelder Weg gegeben. „Keiner hat Vorbehalte zur Sperrung am 13./14. Juni in Neumünster erhoben“, sagte Fuchs.

Dass die Sperrung nur die Nachtstunden zwischen 22 Uhr am Sonnabend, 13. Juni, bis 9 Uhr am Sonntag, 14. Juni, betreffe, entschärfe die Situation, sagte Fuchs. Im Abstimmungsgespräch sei zudem die Sperre von 15 auf elf Stunden Dauer reduziert worden. „Rein theoretisch ist es denkbar, den Abbruch um eine Woche nach hinten zu schieben“, so Fuchs. Das sei aber weder beantragt noch auf Zusatzkosten hin berechnet worden. Und es gibt ein Problem: An jenem Wochenende sei auch in Hamburg ein Brückenabbruch geplant. Die A7 müsste auf kurze Distanz gleich zweimal voll gesperrt werden. „Was schlimmer ist, muss geprüft werden. In Neumünster dauert die Sperrung elf Stunden, in Hamburg ein ganzes Wochenende. Das hat eine andere Dimension“, so Fuchs.

Neumünsters Bauamtsleiter Ralf-Joseph Schnittker war selbst beim Abstimmungsgespräch am 11. Februar dabei und bestätigte: „Wir haben keine Einwände erhoben gegen den Termin am 13./14. Juni.“ Seine Argumente: Viele auswärtige Köstengäste, die mit dem Auto anreisen, seien dann schon wieder weg. Vor allem aber: Es gibt keinen günstigen Termin. Unmittelbar vor dem Stadtfest ist der Kuhberg nördlich der Gänsemarktkreuzung, nach der Holstenköste dann der Großflecken von der Kieler Brücke bis Karstadt wegen Bauarbeiten gesperrt. Schnittker: „Es gab keinen Grund zu sagen, der Termin 13./14. Juni geht gar nicht. Zum Köstenbeginn am Sonntagnachmittag ist die Sperrung durch und die Autobahn wieder frei.“

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