Neumünster : Holstenhallen: Verkehrsengpass zur Ballsaison

Ab 11. Januar wird es eng vor den Holstenhallen: Dann beginnen die Kanalsanierungsarbeiten an der Rendsburger Straße.
Ab 11. Januar wird es eng vor den Holstenhallen: Dann beginnen die Kanalsanierungsarbeiten an der Rendsburger Straße.

Kanalsanierungsarbeiten an der Rendsburger Straße werden ab 11. Januar für Behinderungen auf der Rendsburger Straße führen – ausgerechnet zur Ballsaison.

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06. Januar 2018, 07:54 Uhr

Kleiner Eingriff, große Wirkung: Ab Donnerstag, 11. Januar, wird die Rendsburger Straße zwischen der Sauerbruchstraße und der Straße am Neuen Kamp wegen Kanalsanierungsarbeiten nur noch einspurig in jede Fahrtrichtung befahrbar sein. Die Arbeiten gehen voraussichtlich bis zum Sonnabend, 3. Februar. Für Dirk Iwersen, Geschäftsführer der Holstenhallen, ist diese Nachricht so neu wie schlecht: „Ich wusste nichts von den Bauarbeiten, das ist sehr problematisch, weil in diesem Zeitraum zahlreiche Großveranstaltungen sind“, erklärte er. Neben dem Ball des Sports (13. Januar) und dem Ball der Pferdefreunde (20. Januar) werden vom 27. bis 30. Januar über 1500 Schausteller und 3000 Besucher zum Delegiertentag des Deutschen Schaustellerbundes und der Europäischen Schausteller-Union erwartet. „Gerade die Besucher, die vom Osten Neumünsters anreisen, fahren über die Max-Johannsen-Brücke“, so Iwersen.

Die ausführende Baufirma sollte die Anlieger über die Arbeiten zeitig informieren. „Das ist nach unserer Information geschehen, aber wir müssen daran arbeiten, unser Informationssystem zu verbessern“, räumte Stadtbaurat Thorsten Kubiak ein. Gebaut werde nur werktags. Von 9 bis 15 Uhr werden die Hausanschlüsse und von 19 bis 5 Uhr der Hauptkanal saniert. Dabei reiße man die Straße nur punktuell auf. Ob man die zweiten Fahrspuren an den Wochenenden zumindest zum Teil befahrbar machen kann, müsse man prüfen, so Kubiak. Die Arbeiten zu einem späteren Zeitpunkt zu erledigen sei nicht machbar: „Im Sommer soll der Abschnitt neu asphaltiert werden, da muss der Untergrund in Ordnung sein“, begründete der Stadtbaurat.

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