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JUbiläum : Holger Speer spendete schon 150 Mal Blut

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Der 67-Jährige erhielt im FEK eine Urkunde und einen Blumenstrauß.

shz.de von
erstellt am 16.Mai.2014 | 14:15 Uhr

Neumünster | War es die Aufregung vor dem Fototermin? Der Blutdruck von Holger Speer war gestern beim ersten Messen mit 140 zu 80 noch zu hoch. Panik vor dem Pieks konnte es jedenfalls nicht sein: Für den 67-Jährigen war es die 150. Blutspende im Friedrich-Ebert-Krankenhaus. Bereits 1967 ließ er sich zum ersten Mal einen halben Liter Lebenssaft abzapfen – aus zwei Gründen: „Man wird regelmäßig untersucht und man kann helfen.“

Damals hing noch eine Glasflasche am Ende des Schlauchs, erinnerte er sich. „Ab 1985 wurde man auf HIV getestet“, sagte Speer. Heute wird vieles geprüft – Eisenwert, Puls, Blutdruck, Temperatur. Im Labor wird das Blut später auch auf Erreger wie Syphilis und Infektionen untersucht.

Der IT-Spezialist in Rente ist ein idealer Spender – „ich esse Gurken und anderes Gemüse, und meine Frau Marlis passt auf, dass ich meinen Kaffeekonsum einschränke.“ Als Dank erhielt er von Arzthelferin Doris Dirksen eine Urkunde und einen Blumenstrauß. „So viele Spenden sind schon ungewöhnlich“, sagte auch Ärztin Dana Gottschalk. Mit seinem Jubiläum hoffe er, andere zu animieren, auch einen guten Dienst zu tun, so Speer.

Das ist dringend nötig: „Es wird immer Blut benötigt, bei großen OP’s oder Unfällen brauchen wir Konserven im zweistelligen Bereich. 2013 wurden 4200 Spenden im FEK gezählt; verbraucht wurden 5800 Konserven. „Wir müssen zukaufen“, sagt Robert Adam, Leiter des Blutspendedienstes. Wer spenden möchte, kann einfach vorbei kommen (E-Mail: blut@kh-itzehoe.de).

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