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Holsteinischer Courier

17. Oktober 2017 | 00:33 Uhr

Reitjagd : Hoch zu Ross ging es querfeldein

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

30 Reiter genossen bei der siebten Tungendorfer Reitjagd die ländliche Herbstlandschaft. Auch die Zuschauer hatten ihren Spaß

shz.de von
erstellt am 12.Okt.2015 | 17:00 Uhr

Neumünster | Raschelndes Herbstlaub, strahlender Sonnenschein und vom ersten Frost durchwobener Frühnebel – besser hätte das Wetter für die siebte Tungendorfer Reitjagd kaum sein können. Darüber freuten sich nicht nur Babs Pröllochs und Jörg Hermann, die unter der Schirmherrschaft des Husberger Reitvereins gestern zur Reitjagd auf den Tungendorfer Hermannshof eingeladen hatten. 30 Reiter und rund 40 Zuschauer hatten sich hier zu den Klängen der Neumünsteraner Jagdhornbläser versammelt, um den Aufbruch zur Jagd zu erleben.

„Reitjagd im Herbst, das ist immer wieder spannend und ein schöner Zeitvertreib“, meinten auch Fabian Nizze und Kevin Kampa vom Malteser Hilfsdienst, die den freiwilligen Sanitätsdienst übernommen hatten. In zwei Gruppen ging es für Pferd und Reiter in Schritt, Trab und Galopp durch die Felder, Wiesen und über Knicks und Äcker querfeldein durch die Feldmark. Während die Reiter die einladende Herbstlandschaft und die Hindernisse in Feld und Flur hoch zu Ross erleben durften, ging es für die Zuschauer eher gemütlich zu. Dem Reiterfeld voraus ging es in aller Ruhe mit den Kutschgespannen von Sven Voigt aus Tasdorf zu den schönsten Plätzen zum Zuschauen.

Schnaubende Pferde, der Geruch von frisch geputztem Leder und frisch umgebrochenem Ackerboden und eine stimmungsvolle Herbstlandschaft begleiteten den Ritt. Dazu gab es den Hörnerklang der Jagdhornbläser, die den „Holsteiner Reitermarsch“, „Fuchs tot“ und „Jagd vorbei, Halali“, durch die Herbstlandschaft hallen ließen, bevor es nach etwa 15 spannenden Kilometern und zwei Stunden Herbstvergnügen zum Schüsseltreiben und Jagdgericht zurück auf den Hermannshof ging.

„Das war eine tolle Jagd“, meinten nicht nur die Reiter, die den Weg über die natürlich gestalteten Hindernisse genommen hatten. Für weniger geübte und nicht springende Reiter hatte Norbert Schröder aus Ahrensbök sogar ein zweites Reiterfeld angeführt. So ging es nicht um sportlichen Ehrgeiz, sondern um ein besonderes Herbsterlebnis, das alle Teilnehmer und Zuschauer genießen konnten.

„Besonderer Dank gebührt auf jeden Fall den Landwirten, die ihre zum Teil bereits bestellten Felder für den Herbstritt freigegeben haben“, sagten Babs Pröllochs und Jörg Hermann.

 

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