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Stadtjubiläum : Historischer Markt zur 888-Jahr-Feier

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Neumünster will 2015 sein Schnapszahl-Jubiläum feiern

Neumünster | Im Jahr 1127 wurde Neumünster erstmals urkundlich erwähnt. Dieses Ereignis jährt sich 2015 zum 888. Mal – und das will die Stadt auch feiern. Eine Projektgruppe um Holstenkösten-Organisator Stephan Beitz hat dafür schon erste Ideen entwickelt.

Als zentrale Feier ist ein mittelalterlicher Bartholomäusmarkt am 25. und 26. April 2015 geplant, der sich rund um die Vicelinkirche und Mühlenbrücke bis in die Teichuferanlagen und zum Kleinflecken erstrecken soll. Die Namensidee hatte Propst Stefan Block. „Er hat herausgefunden, dass am Bartholomäustag in Neumünster ein Markt stattfand“, sagt Beitz, der bereits die 875-Jahr-Feier Neumünsters im Jahr 2002 mit organisierte.

Die Stadt steht in Verhandlungen mit einem Veranstalter solcher Mittelalter-Märkte. „Um diesen historischen Schaustellermarkt herum sollen sich auch Vereine, Verbände und Organisationen präsentieren können“, sagte Beitz. Ergänzt werden könnte der historische Markt um ein Laienspiel zur Stadtgeschichte.

Neben den Kirchen und dem Museum Tuch + Technik haben bereits die beiden Gilden ihre Teilnahme zugesagt. So könnte am Sonntag, 26. April 2015, ein Umzug der Gilden vom Kleinflecken zum Rathaus und dann zur Vicelinkirche stattfinden. Nach einem Festgottesdienst, so eine weitere Idee, könnte bei einer feierlichen Ratsversammlung auf der Kleinfleckenbühne oder in der Stadthalle die Caspar-von-Saldern-Medaille verliehen werden. „Der Kreissportverband will einen Tag des Sports auf die Beine stellen“, sagte Beitz. Ein Termin dafür ist aber noch nicht festgelegt.

Angesichts der angespannten Haushaltslage der Stadt darf das alles aber nicht viel kosten. „Eine Festschrift und Hochglanzkalender wie zur 875-Jahr-Feier gibt es nicht“, sagte Beitz. 2002 ließ sich die Stadt ihr Jubiläum noch fast 150 000 Euro kosten. Diesmal sind 46 500 Euro veranschlagt. Davon sollen 35 000 Euro für das Haushaltsjahr 2015 beantragt werden. Die restlichen 11500 Euro und eventuelle Mehrkosten hofft die Stadt, über Sponsoren einwerben zu können.

 

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