Ausstellung : Historische Spuren der Chaussee Altona-Kiel

Auf 30 Tafeln der Chaussee-Ausstellung sind viele Fotos und Zeitzeugen-Objekte zu sehen, die gestern von Heinrich Kautzky (rechts) und Hermann-Josef Thoben, Vizepräsident des Heimatbundes Schleswig-Holstein, eröffnet wurde.
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Auf 30 Tafeln der Chaussee-Ausstellung sind viele Fotos und Zeitzeugen-Objekte zu sehen, die gestern von Heinrich Kautzky (rechts) und Hermann-Josef Thoben, Vizepräsident des Heimatbundes Schleswig-Holstein, eröffnet wurde.

Vergessene historische Objekte werden gezeigt / Vieles stammt aus dem Buch über die Allee

shz.de von
03. Mai 2016, 16:00 Uhr

Neumünster | „Schöne Morgenröthe der Zukunft“, jubelte einst das Fleckenkollegium, als bekannt wurde, dass die Chaussee Altona – Kiel durch Neumünster gebaut werden sollte. Jetzt würdigt die gleichnamige Ausstellung bis zum 27. Mai im Rathaus-Foyer die Bedeutung dieser 92 Kilometer langen Kunststraße und zeigt viele „ausgegrabene“ Dokumente und Objekte wie Meilen-, Gelände- und Grenzsteine in Fotos oder Skizzen mit detaillierten Erläuterungen. Vieles daraus stammt aus dem Buch, das von Heinrich Kautzky, dem ehemaligen Leiter des Fachdienstes Natur und Umwelt, mit herausgegeben wurde. „Am Anfang wollten wir nur Bäume pflanzen, aber dann kamen Menschen mit zerfledderten alten Plänen und erzählten, dass der Großvater ein Chausseehaus gebaut hatte“, so Kautzky. Ziel des Projektes ist es, vergessene Objekte zu sichern. Auf 30 Tafeln kann der Besucher auf die Suche nach historischen Spuren auch in Neumünster gehen. „Die Ausstellung soll noch in diversen Orte entlang der Chaussee zu sehen sein“, so Kautzky.


www.altona-kiel.de

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