Tag der Offenen Tür : Hinter den Kulissen der Looper Biogasanlage

Die Besucher durften die gesamte Anlage inspizieren.
Die Besucher durften die gesamte Anlage inspizieren.

Was kann eine Biogasanlage leisten? Das erklärte am Wochenende Geschäftsführer Torsten Teegen.

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28. Juli 2014, 09:00 Uhr

Loop | Rund 1000 Besucher aus allen Landesteilen kamen am Sonnabend zum Tag der offenen Tür in die neue Biogasanlage Loop. Sie wurden vom Geschäftsführer, dem Looper Bürgermeister und Vorsteher des Amtes Bordesholm Land, Torsten Teegen, begrüßt.

Seine Anlage, so erfuhren die Gäste, speist stündlich etwa 450 Normkubikmeter Biogas in das Netz der allgemeinen Versorgung ein. Gas, das bilanziell zu den Kunden der Enercity Contracting GmbH, einer 100-prozentigen Tochter der Stadtwerke Hannover, geleitet wird. Die regenerative Energie wird aus jährlich etwa 40 000 Tonnen Silage nachwachsender Rohstoffe gewonnen. Sie reicht aus, um den Strombedarf für rund 3000 und den Wärmebedarf für rund 1500 Haushalte zu decken. Dabei werden 15 000 Tonnen C02 pro Jahr eingespart. Die Anlage auf dem rund 3,3 Hektar großen Areal im Dreieck der A 7 mit den Kreisstraßen 9 und 71 läuft seit rund vier Monaten im Volllastbetrieb. Die Bauzeit betrug ein Jahr und das Investitionsvolumen beläuft sich auf 10,5 Millionen Euro.

Herzstück und zugleich Besonderheit der Anlage, so ließ Torsten Teegen seine Besucher bei den angesagten Führungen wissen, ist der Fermenter der Biogasanlage, in dem die Abbauprozesse der organischen Substanz dafür sorgen, dass Biogas entsteht. Dieser Fermenter verfügt über sieben solide Rührwerke, die sich ohne Wasserzufuhr drehen. Gespeist wird die Anlage mit den Energiepflanzen Mais, Zuckerrüben, Gras und Roggen, die frisch geerntet und gehäkselt zur Anlage transportiert werden.

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