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Holsteinischer Courier

12. Dezember 2017 | 23:17 Uhr

Vatertag : Himmelfahrt war wieder ein Familientag

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Zahlreiche Ausflügler nutzten gestern den sonnigen Tag. Am Einfelder See wurde multikulturell gefeiert. Nur vier Platzverweise an Alkoholisierte.

von
erstellt am 26.Mai.2017 | 08:00 Uhr

Neumünster | Die Zeiten, in denen es an Himmelfahrt oder auch Vatertag zu Krawallen, Auseinandersetzungen und Körperverletzungen kam, sind offensichtlich vorbei. Gestern nutzten tausende Menschen in Neumünster und im Umland das gute Wetter für einen Ausflug – zu Fuß, mit dem Fahrrad oder ganz klassisch mit dem Bollerwagen. Die Polizei meldete bis zum Abend keine besonderen Vorkommnisse.

„Wir haben festgestellt, dass sich die Leute in diesem Jahr erstmals wieder von der Vogelwiese, wo es eine Anordnung des Amtes zum Alkoholgenuss und Grillen gab, in Richtung Einfelder Schanze orientiert haben“, teilte Polizeisprecher Sönke Hinrichs mit. Dort am Strand feierten in Spitzenzeiten knapp 300 Menschen unterschiedlicher Nationen friedlich und fröhlich. Es wurden Fußball und Federball gespielt, Musik gehört, getanzt, gepicknickt und gelacht. „Es ist echt schön heute hier“, sagte etwa Grzegorz Szewczik aus Neumünster, der mit seiner Frau Aneta, Sohn Kacper (5), den Töchtern Maja (4) und Bianka (1) sowie Hündin Sonja die Sonne genoss. Den Grill hatte er gleich mitgebracht, so dass es ein leckeres Abendbrot am Strand gab.

Im Jahr 2010 hatte es schwere Ausschreitungen am See gegeben. In den Jahren darauf reagierte die Stadt mit einem Alkoholverbot. Die Polizei war stets mit einem Großaufgebot vor Ort.

Auch dieses Mal zeigten die Beamten Präsenz und erhielten Unterstützung aus Eutin. Doch nur vier Platzverweise aufgrund von übermäßigem Alkoholgenuss mussten ausgesprochen werden; zwei an der Schanze, einer an der Vogelwiese und einer an der Preetzer Landstraße. Es kam weder zu Sachbeschädigungen, noch mussten Personen in Gewahrsam genommen werden. Der extra bereitgestellte Gefängnisbus an der Einsatzzentrale der Polizei im Feuerwehrhaus Mühbrook blieb bis zum Abend verwaist. Viele Beamte konnten deshalb auch vorzeitig in den Feierabend gehen. Die Präsenz wurde am Abend zurückgefahren.

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