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Durchfahrverbot Großflecken : Hilfspolizei-Einsatz jetzt Chefsache

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Entscheidung liegt jetzt beim OB und den Stadträten. Auch ohne zusätzliche Befugnisse schreiben die Politessen fleißig Knöllchen

Der Einsatz von sechs städtischen Politessen als „Hilfsbeamte der Polizei“ ist bei der Stadt jetzt Chefsache. „Die Angelegenheit liegt beim Verwaltungsvorstand“, teilte Stadtsprecher Stephan Beitz gestern auf Anfrage mit. Oberbürgermeister Dr. Olaf Tauras und die beiden Stadträte Günter Humpe-Waßmuth und Oliver Dörflinger prüfen in einer Abwägung das Pro und Contra. Die Entscheidung könnte Anfang der kommenden Woche falle, so Beitz.

Damit die Politessen nicht nur Parkvergehen, sondern auch das Durchfahrverbot am Großflecken effektiver überwachen können, hatte die Stadt zusätzliche Befugnisse beantragt. Das Innenministerium hatte dem auch zugestimmt, der Personalrat wegen offener Fragen nicht (der Courier berichtete).

Auch ohne den neuen Status haben die städtischen Überwachungskräfte schon fleißig Knöllchen geschrieben. In den drei Wochen seit Beginn der Kontrollen wurden schon mehr als 700 Verwarngelder je 20 Euro ausgesprochen. „Viele ertappte Autofahrer haben das Verwarngeldangebot auch angenommen und gezahlt“, sagte Beitz. Kontrolliert wird täglich stichprobenartig. „Auch am Sonnabend“, so Beitz. Die Überwachungskräfte sind debei zur Beweis- und zur Eigensicherung stets in Dreierteams unterwegs.

In den Nebenstraße wie der Park- oder der Holstenstraßen mit den neuen Einbahnregelungen ist es schon merklich besser geworden. „Am Großflecken sind die Autofahrer nicht ganz so einsichtig“, sagte Beitz. Von den Fußgängern und der Gastronomie habe es schon viele positive Rückmeldung zum verkehrsberuhigten Großflecken gegeben. Die Einzelhändler klagen dagegen über spürbare Umsatzrückgänge von bis zu zehn Prozent. Umfrage zum Verkehrsversuch unten

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erstellt am 23.Aug.2013 | 18:50 Uhr

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