Demenz : Hilfen für Kranke und Angehörige

Netzwerkpartner: Franziska Suhren (von links), Andrea Schütt, Ulrike Bönsch, Gabriele Semrau, Constanze von Wildenrath, Brigitte Roßmann-Heyse, Anneke Wilken, Dominik Zett, Marion Janser, Mike Lindner.
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Netzwerkpartner: Franziska Suhren (von links), Andrea Schütt, Ulrike Bönsch, Gabriele Semrau, Constanze von Wildenrath, Brigitte Roßmann-Heyse, Anneke Wilken, Dominik Zett, Marion Janser, Mike Lindner.

Lokale Allianz hat schon 16 Mitglieder. 1200 Betroffene allein in Neumünster

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08. September 2013, 12:50 Uhr

Vor kurzem startete im Volkshaus das Demenz-Café, doch das ist nur eine von vielen Aktivitäten der „Lokalen Allianz für Menschen mit Demenz“. „Wir haben uns als Mehrgenerationenhaus für das Projekt beworben und als bisher einziges Haus in Schleswig-Holstein den Zuschlag bekommen“, sagt Constanze von Wildenradt von der Diakonie Altholstein.

Das Bündnis aus zurzeit 16 Netzwerkpartnern von der Diakonie über die Caritas bis hin zum Museum Tuch + Technik und zur Volkshochschule will Erkrankten und ihren Angehörigen im direkten Wohnumfeld Unterstützung bieten und das Thema Demenz ins öffentliche Bewusstsein rücken. Schätzungen zufolge sind in Neumünster rund 1200 Menschen betroffen.

„Es gibt schon Angebote in Neumünster, aber viele Angehörige warten zu lange, bevor sie sich Hilfe und Unterstützung holen – und leiden dann selbst“, sagte Marion Janser von der Diakonie. Die Partner in der Allianz wollen daher Schwellenängste abbauen. Der Kreissportverband etwa plant ab dem 30. Oktober wöchentlich Bewegungstänze für Demente und ihre Angehörigen. Im Volkshaus gibt es neben dem Projekt Kulturpaten bald auch ein Regal mit Fachliteratur in der Stadtteilbücherei. Vorträge wie „Der Schlüssel zum Ich“ am 18. Oktober, 18.30 Uhr, im Volkshaus runden das Programm ab.

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