Bordesholm : Hier wird aus der Schule geplaudert

Gudrun Wolff weist die Besucher in die Ausstellung ein.
1 von 2
Gudrun Wolff weist die Besucher in die Ausstellung ein.

Bis zum 15. Dezember sind zahlreiche Exponate in der Bordesholmer Heimatstube zu sehen.

shz.de von
01. Oktober 2013, 07:00 Uhr

Auch in Bordesholm haben Lehren und Lernen seit Jahrhunderten ihren festen Platz im Leben der Menschen. Davon berichtet nun die Ausstellung „Schulentwicklung in Bordesholm und Eiderstede“ in der Heimatstube. Viele liebevoll zusammengestellte und von der Abteilung Zeitgeschichte der AG Heimatsammlung geordnete Briefe , Fotos und Dokumente lassen den Betrachter tief in eine schulische Welt eintauchen, die sich stets neuen Bedürfnissen und Strömungen angepasst hat. Wie intelligent mögen sie gewesen sein, die Pennäler der Lateinschule, die in Bordesholm von 1566 bis 1665 bestand , und wie funktionierte der Rechenpfennig, mit dem Samuel Rachel seine Schützlinge im 17. Jahrhundert unterrichtete? Mithilfe der Ausstellung kann man nicht nur seine Fantasie anregen, sondern auch reale Erinnerungen der neueren und neuesten Zeit auffrischen.

„Viele Besucher haben sich selbst auf Bildern erkannt“, erzählt Gudrun Wolff , die am Wochenende die Besucherbetreuung mit übernimmt. Gut im Gedächtnis ist die Wildhofschule, die bis 1959 im heutigen Bürgerhaus untergebracht war, sowie die Gründung der Sonderschule für Lernbehinderte am Langenheisch im Jahre 1975.

Nicht zu übersehen sind handgemachte Exponate, wie das von Dora Butenschön gefertigte Näh-und Sticktuch aus der Zeit.

Die Ausstellung ist bis zum 15. Dezember geöffnet, jeweils Sonnabend und Sonntag von 14 bis 17 Uhr.

zur Startseite
Karte

Diskutieren Sie mit.

Die Kommentare wurden für diesen Artikel deaktiviert