Neumünster : Herz-Stiftung ermöglicht Ausflüge für Austauschschüler

Am Montag besuchten die amerikanischen Austauschschüler Oberbürgermeister Dr. Olaf Tauras (Mitte).
Am Montag besuchten die amerikanischen Austauschschüler Oberbürgermeister Dr. Olaf Tauras (Mitte).

Amerikanische Austauschschüler von der Scappoose Highschool (Oregon) sind zu Gast bei der Walther-Lehmkuhl-Schule in Neumünster.

meyer_gunda the real-.jpg von
20. Februar 2018, 08:30 Uhr

Landtag in Kiel, Phänomenta in Flensburg, Hafenrundfahrt in Hamburg und ein Besuch im Regierungsviertel, an der jüdischen Gedenkstätte und dem Brandenburger Tor in Berlin: Die amerikanischen Austauschschüler von der Scappoose Highschool (Oregon) kommen ganz schön rum. Seit vergangenem Mittwoch sind sie bei ihren Gastfamilien von Schülern der Walther-Lehmkuhl-Schule in Neumünster.

Ermöglicht werden ihnen die Ausflüge erstmals durch eine Fördersumme der Joachim-Herz-Stiftung, die die Lehmkuhl-Schule mit 7000 Euro für zwei Jahre unterstützt. „Die Flüge bezahlen die Schüler aber selbst“, erklärte Berufsschullehrer Peter Eggers. Einige der amerikanischen Schüler haben sogar gejobbt, um sich den Flug leisten zu können. Joachim Herz sei als junger Mann selbst in den Staaten gewesen und wollte mit seiner Stiftung junge Menschen unterstützen, damit diese ebenfalls diese Erfahrungen sammeln können, sagte Eggers.

„Ein ganz anderer Lebensstil, aber es gefällt mir sehr gut“, resümierte Nikky Jacobson nach einer knappen Woche. Die 16-Jährige lebt in der Familie von Lina Zölitz und war bisher von ihrem Besuch in Kiel am meisten begeistert. Dort haben die Schüler den Landtag besucht und auf Englisch etwas zum Thema Föderalismus gelernt. Danach ging es auf eine Shopping-Tour durch die Stadt. Die Geschichte zum Historischen Ratssaal des Alten Rathauses lernten die Schüler gestern beim Besuch des Oberbürgermeisters. Zwei Wochen bleiben die Schüler noch in der Stadt und lernen deutsche Kultur und Politik kennen.

Den jährlichen Austausch zwischen den beiden Schulen gibt es bereits seit 1995 im Rahmen des German American Partnership Program (GAPP).

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