Hengste wurden auf dem Pflaster gemustert

Von ihrem Unterstand aus machten sich die Richter um Zuchtleiter Lars Gehrmann (2. von links) Notizen. Foto: lipovsek
Von ihrem Unterstand aus machten sich die Richter um Zuchtleiter Lars Gehrmann (2. von links) Notizen. Foto: lipovsek

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21. Oktober 2011, 07:50 Uhr

neumünster | Das Wetter spielte mit, die Sonne strahlte vom blauen Herbsthimmel: Mit der Pflastermusterung startete gestern der 49. Trakehner Hengstmarkt auf dem Außengelände der Holstenhallen. Das Interesse war groß: Mehrere hundert Besucher säumten die Laufstrecke, als sich 55 Exemplare der ursprünglich aus Ostpreußen stammenden ältesten deutschen Reitpferderasse der Körkommission mit Zuchtleiter und Geschäftsführer des Trakehner Verbandes, Lars Gehrmann, sowie Elmar Lesch, Steffen Bothendorf, Dr. Hans-Peter Karp und Hans-Leonard Britze im Gang und im Lauf präsentierten. "Die Pferde müssen dabei über Pflaster gehen, weil auf dem harten Untergrund selbst minimale Lahmheiten erkennbar sind", erläuterte Gehrmann. Es ist neben dem Freispringen, der Musterung auf dem Dreieck und dem Freilaufen eine von vier Prüfungen. Die Körung der zweieinhalbjährigen Hengste findet dann am Sonnabend um 17.30 Uhr statt. Am Sonntag ab 10 Uhr steht die Prämierung sowie Auswahl des Siegerhengstes und Reservesiegers an. Der Verband rechnet insgesamt mit 10 000 Besuchern aus etwa 20 Ländern.

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