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Wasbek : Helga Kniephof und Günter Frenzel sind die allerersten Ehrengemeindevertreter

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Der Bürgermeister übergab die Urkunden.

Wasbek | Ihre kommunalpolitischen Karrieren haben Helga Kniephof (88) und Günter Frenzel (79) mittlerweile beendet. Doch als Würdigung ihres jeweils 25-jährigen Engagements in der Gemeindevertretung wurden die beiden Wasbeker am Mittwochabend bei einer Feierstunde in Kühls Gasthof nun zu Ehrengemeindevertretern ernannt. Dieser Titel wurde in der Gemeinde zum ersten Mal vergeben.

„Nach der Gemeindeordnung ist eine solche Auszeichnung möglich. Und die Gemeindevertretung war sich auf ihrer Sitzung im März nach dem Vorschlag von Michael Rohwer (SPD) schnell darüber einig, dass wir ihnen diese Ehre antragen möchten“, erklärte Bürgermeister Karl-Heinz Rohloff (CDU) bei der Übergabe der Urkunden.

Die Sozialdemokratin Helga Kniephof, die morgen ihren 89. Geburtstag feiert, gehörte von 1978 bis 1998 als erste Frau dem Gremium an. Und nach einer fünfjährigen Pause stieg sie von 2003 bis 2008 noch einmal in die Politik ein. „Du hast als Gemeindevertreterin neue Impulse gesetzt und bist auch heute noch ein wichtiger Aktivposten bei uns im Dorf“, sagte Rohloff, der zudem daran erinnerte, dass vielen älteren Einwohnern das ehemalige Informationsblatt „Helga informiert“ wohl noch in guter Erinnerung sei.

Günter Frenzel (CDU) war von 1988 bis 2013 durchgehend Mitglied in der Gemeindevertretung. Neben der Arbeit in zahlreichen Ausschüssen hatte er lange Jahre den Posten des Fraktionsvorsitzenden inne. Außerdem war er sowohl erster als auch zweiter stellvertretender Bürgermeister im Amt. „Du hast, unter anderem bei der Entwicklung des Gewerbegebietes und dem Bau des Gemeindezentrums an wichtigen Weichenstellungen für die Gemeinde mitgewirkt. Dafür sind wir dankbar“, führte Rohloff aus.

Beide Geehrten nahmen ihre Auszeichnung mit großer Freude entgegen. Allerdings waren sie sich einig, dass die kommunalpolitische Arbeit in früherer Zeit geselliger und von mehr Zusammenhalt geprägt war.

„Auch wir haben uns zeitweise bekämpft. Doch anders, als es heute der Fall ist, haben wir uns immer wieder zusammengerauft und oft im Nachhinein ein Bier miteinander getrunken. Es waren schöne Jahre. Wir haben unsere Arbeit gerne gemacht“, sagten beide.  



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