Heidmühlener diskutierten über eine Deckenheizung

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27. Juni 2014, 11:46 Uhr

Der Einbau einer Deckenheizung in der Turnhalle war Thema während der Heidmühlener Gemeindevertretersitzung. Die Halle soll zu einer Multifunktionshalle umgebaut werden, was über die Aktiv-Region Holsteiner Auenland gefördert werden könnte.

Hintergrund der Diskussion waren dabei zum einen die bisher grob geschätzten Kosten in Höhe von 28 000 Euro. Zum anderen wurden jedoch auch die Vorteile dieser Technik infrage gestellt. „Wer weiß, ob es funktioniert und wie lange wir brauchen, bis sich diese Investition für uns rechnet“, hieß es dazu aus dem Kreis der Kommunalpolitiker.

Unstrittig blieben unter den Gemeindevertretern dagegen die für den Förderantrag formulierten technischen und optischen Sanierungen des Fußbodens, der Wände sowie der Beleuchtung in der Halle. Hier werden die Kosten zurzeit auf 14 000 Euro geschätzt.

Sollte der Projektantrag bewilligt werden, würde das Vorhaben mit 55 Prozent der Kosten gefördert werden. Ein Rücktrittsrecht von dem Bauprojekt bleibt der Gemeinde dabei allerdings auch nach der Genehmigung erhalten. Letztlich fassten die Gemeindevertreter mit drei Enthaltungen den Beschluss, den Förderantrag einschließlich der Deckenheizung vom Planungsbüro weiterentwickeln zu lassen.

Weiter wurde die bereits einbaute, rechtlich geforderte Absauganlage im Feuerwehrgerätehaus abgesegnet, und auch der Beschluss zum Bau eines Löschbrunnens im Ortsteil Mühlenholz wurde einstimmig gefasst.

Auf den Weg gebracht werden soll nun auch endlich die Versetzung der Sirenenanlage im Ortsteil Klint.


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