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Heidmühlen: Am Klint soll eine Streuobstwiese entstehen

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Eine einhellige Grundsatzentscheidung zur Anlage einer Streuobstwiese trafen die Gemeindevertreter Heidmühlens auf ihrer Sitzung am Montagabend.

Nach der Idee von Hans-Hinrich Pohlmann (parteilos) sollen die Bäume auf einer gut 1500 Quadratmeter großen gemeindeeigenen Wiese im Ortsteil Klint gepflanzt werden. Geplant ist ein gemeinsames Projekt mit der Kreisjägerschaft Segeberg, die über die Jagdsteuer solche Naturschutzprojekte fördert. „Damit bekommen wir die Aufwertung der Wiese fast kostenlos, und Ausgleichspunkte für zukünftige Baumaßnahmen können wir auch noch sammeln“, freute sich Bürgermeister Geert Uwe Carstensen (CDU) über diese Initiative.

Zeitnah ist nun ein Ortstermin mit dem Begrünungsausschuss der Jäger und der unteren Naturschutzbehörde geplant, die die Eignung der Fläche prüfen. Bei einer Zustimmung durch die Fachleute wird die Auswahl der Bäume und die Umgestaltung des dort vorhandenen Stacheldrahtzaunes dann der Bauausschuss übernehmen.

Die Ersatzbeschaffung eines Belüfters für den Klärteich Rodenbek mit Kosten in Höhe von 2700 Euro stellten die Gemeindevertreter dagegen zurück. Hier soll noch ein Angebot zu einer Membranpumpe eingeholt werden. Diese sei zwar mit geschätzten Kosten in Höhe von 10 000 Euro erheblich teurer. Doch die Technik sei besonders unempfindlich gegen Dauerbeanspruchung und Verunreinigungen, wie zum Beispiel Unterwäsche und Windeln, die die jetzt installierte Pumpe immer wieder zum Stillstand gebracht hatten, hieß es dazu in der Diskussion.

Geprüft wird noch die Förderfähigkeit zur geplanten Umgestaltung der Sporthalle in eine Multifunktionshalle. Hier gebe es, so Carstensen, keine neuen Ergebnisse.

Eine Auftragsstornierung ergibt sich für die Sirene im Ortsteil Klint. Der Pächter wird jetzt dafür sorgen, dass ein sicherer Zugang zum jetzigen Standort auf der Scheune gewährleistet ist. Die Umsetzung auf einen separaten Pfahl ist damit nicht mehr notwendig.



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