Feuer in Neumünster : Haus ausgebrannt: Polizei vermutet Einbrecher als Brandstifter

Im Inneres des Hauses zeigt sich der enorme Schaden.
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Im Inneres des Hauses zeigt sich der enorme Schaden.

Während die Bewohner verreist sind, wird ihr Einfamilienhaus total zerstört. Wollte ein Einbrecher seine Spuren verwischen?

shz.de von
19. Januar 2015, 11:25 Uhr

Neumünster | Ein Einfamilienhaus in Neumünster ist in der Nacht zu Montag komplett ausgebrannt. Nachbarn des Gebäudes in einem gehobenen Wohnviertel am Rande der Innenstadt hatten starken Brandgeruch und Qualm wahrgenommen und alarmierten die Feuerwehr. Als die Einsatzkräfte wenig später eintrafen, war noch unklar, ob sich Menschen im Gebäude aufhielten.

Trupps unter schwerem Atemschutz begannen sofort mit der Personensuche, was sich aber aufgrund der massiven Rauchentwicklung als schwierig erwies. Gefunden wurde niemand.

Die Feuerwehr konnte das Haus nicht mehr retten. Es brannte komplett aus.
Foto: Joachim Krüger
Die Feuerwehr konnte das Haus nicht mehr retten. Es brannte komplett aus.

Das Feuer war nach ersten Erkenntnissen im Erdgeschoss ausgebrochen und hatte sich dann bis ins Obergeschoss ausgebreitet. Drei C-Rohre kamen bei der Brandbekämpfung zum Einsatz, auch von der Arbeitsbühne eines Teleskopmastes aus wurde gelöscht.

Die Polizei konnte derweil ermitteln, dass sich die Hausbesitzer auf einer Urlaubsreise befinden. Auf sie wartet bei der Rückkehr jetzt eine sehr unerfreulicher Anblick: Nahezu ihr gesamtes Hab und Gut dürfte verbrannt oder durch Ruß und Qualm unbrauchbar geworden sein. Der Schaden ist wohl enorm, konnte aber noch nicht genau beziffert werden.

Die Brandursache ist noch unklar, die Kriminalpolizei ermittelt. Nach ersten Erkenntnissen war dem Brand ein Einbruch vorausgegangen. „Wir haben Einbruchspuren entdeckt. Wahrscheinlich hängt das eine mit dem anderen zusammen“, erklärte Polizeisprecher Sönke Hinrichs.

Die Polizei Neumünster bittet um Hinweise unter der Rufnummer 04321/9450.

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