Wasbek : „Harter Tobak“: Oberbürgermeister erhielt Briefe

Wasbek (hier die Friedenskirche) wird seit 2008 von Neumünster verwaltet.
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Wasbek (hier die Friedenskirche) wird seit 2008 von Neumünster verwaltet.

Neumünsters OB äußerte sich zur Verwaltungsgemeinschaft mit Wasbek

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29. Januar 2015, 17:00 Uhr

Der Hauptausschuss der Stadt Neumünster hat am Dienstagabend ohne Widerspruch zur Kenntnis genommen, dass Oberbürgermeister Dr. Olaf Tauras mit den Gemeinden Wasbek und Bönebüttel in Verhandlungen über eine Erhöhung der Verwaltungsgebühren treten will. Wasbek lässt sich seit 2008 von Neumünster verwalten und Bönebüttel seit 2009. Weil die Stadt den Aufwand damals niedriger eingeschätzt hatte, will Tauras demnächst Gespräche mit den beiden Bürgermeistern über eine Anpassung führen (der Courier berichtete). Wasbek zahlt 195 000 Euro pro Jahr, Bönebüttel 127 000 Euro.

Die Fraktionsvorsitzenden Uwe Döring (SPD) und Gerd Kühl (CDU) äußerten sich in der Sitzung irritiert über regelmäßige Briefe eines Wasbeker Gemeindevertreters, der sich „in einer etwas wirren Darstellung“ (Kühl) über die Stadtverwaltung beschwere. Marianne Lingelbach (FDP) wusste zu berichten, dass „dieser Herr für seine Beschwerden bekannt sei“.

OB Tauras sagte dazu, „diese Person beschäftigt uns und das Dorf sehr intensiv“. Nach seiner Äußerung im letzten Hauptausschuss („Wasbek ist harter Tobak“) habe er mehrere Briefe aus Wasbek erhalten; Bürger hätten sich beschwert, dass nicht Wasbek das Problem sei, sondern ein einzelner Herr.

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