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Holsteinischer Courier

17. Dezember 2017 | 11:37 Uhr

Konzert : Harmonika-Spieler begeisterten

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

260 Besucher kamen zum Jahreskonzert des Akkordeon-Orchesters in der Anscharkirche

shz.de von
erstellt am 02.Nov.2015 | 12:00 Uhr

Neumünster | „260 Besucher – das ist neuer Rekord!“ Norman Röhl waren Freude und Stolz ins Gesicht geschrieben. Am Sonnabendabend füllten der musikalische Leiter des Akkordeonorchesters und seine 14 Instrumentalisten die Anscharkirche fast bis auf den letzten Platz.

„Als vor ein paar Jahren die Idee entstand, unser Jahreskonzert in der Anscharkirche zu geben, war ich skeptisch“, sagte Röhl. Würden sich die Besucher im Kirchenraum verlieren? Norman Röhls Sorge hat sich aber längst überholt. Seit das Orchester in der Anscharkirche spielt, steigt die Besucherzahl stetig. Und mit der Zahl der Fans steigt auch die Begeisterung.

Am Sonnabendabend reagierte das Publikum bereits nach dem zweiten Stück, der Ouvertüre zu „Dichter und Bauer“ von Franz von Suppé, mit begeisterten Pfiffen und lang anhaltendem Applaus. Beim Walzer „Geschichten aus dem Wienerwald“ von Johann Strauß schlossen die Besucher selbstversunken die Augen und schunkelten genüsslich mit, und selbst ein eigenwilliger Tango von Astor Piazzolla wurde mit frenetischem Beifall quittiert.

„Ich habe den Eindruck, dass das Akkordeon in den letzten Jahren einen Boom erlebt“, sagte Norman Röhl. Auffällig sei, dass sich immer mehr junge Menschen für das Instrument interessierten, so der musikalische Leiter.

Röhl mag Recht haben, im Falle des Akkordeon-Orchesters Neumünster hat die steigende Beliebtheit für das Instrument aber vor allem mit dem großen Können jedes einzelnen Spielers und dem breit gefächerten Programm des Orchesters zu tun.

Neben Tangos und Walzern gaben die Instrumentalisten bekannte Songs aus Film und Musical zum Besten, und sie überraschten ihr Publikum mit einem besonderen Gast. In „Gabriellas Song“ aus dem Film „Wie im Himmel“ brillierte die Hamburgerin Jenny Viola Offen als Sängerin. Tosender Beifall natürlich auch hier.

Aber auch nachdem die letzten Takte von „Up where we long“, stimmlich begleitet von Norman Röhl und Jenny Viola Offen, verklungen waren, und die Akkordeonisten ihre Instrumente beiseite legten, hatte das Publikum noch lange nicht genug. Zwei Zugaben erklatschten sie sich vom sichtbar glücklichen Akkordeonorchester.

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