Einfelder See : Hamburger (85) kenterte mit seiner Enkelin

Der Rettungsdienst kümmerte sich um die 29-Jährige. Sie erholte sich nach dem Unfall auf einer Liege, lehnte es aber wie ihr Großvater ab, ins Krankenhaus zu fahren.
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Der Rettungsdienst kümmerte sich um die 29-Jährige. Sie erholte sich nach dem Unfall auf einer Liege, lehnte es aber wie ihr Großvater ab, ins Krankenhaus zu fahren.

Einfelder Feuerwehr musste den erschöpften Rentner aus dem Wasser retten. Eine Behandlung im Krankenhaus lehnte er aber ab.

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05. Juli 2014, 06:30 Uhr

Neumünster | Dramatischer Rettungseinsatz gestern Mittag für die Freiwillige Feuerwehr Einfeld auf dem Einfelder See: Um kurz nach 12 Uhr kenterte ein Hamburger Urlauber (85) mit seiner Enkelin (29) in einem Schlauchboot rund 100 Meter vor dem Kanu-Club. Mitglieder hörten die Hilfe-Schreie, paddelten sofort zur Unglücksstelle und riefen die Feuerwehr.

Die Einfelder Kameraden waren mit ihrem Einsatzboot schnell vor Ort an der Strandallee, zogen den erschöpften Rentner schließlich aus dem Wasser. „Er war völlig durch den Wind, aber nicht weiter verletzt und lehnte es ab, mit dem Rettungsdienst ins Krankenhaus zu fahren“, sagte Polizeisprecher Sönke Hinrichs. Die Enkelin hatte es zuvor bereits aus eigener Kraft zurück ins Boot geschafft. Für die aufgrund der Entfernung später eintreffende Berufsfeuerwehr gab es schließlich nur noch wenig zu tun. Laut Einsatzleiter Henning Liebke war nach 45 Minuten alles vorbei.

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