Wasbek : Hallenneubau steht zur Diskussion

Die 42 Jahre alte Sporthalle in Wasbek entspricht nicht mehr den heutigen Anforderungen. Das soll sich ändern.
Die 42 Jahre alte Sporthalle in Wasbek entspricht nicht mehr den heutigen Anforderungen. Das soll sich ändern.

Eine neue Sport- und Mehrzweckhalle für den Schulverband Wasbek.und eine Modernisierung der bestehenden Halle sollen geprüft werden.

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20. Juni 2014, 07:30 Uhr

Wasbek | Im Mittelpunkt der Schulausschusssitzung am Mittwoch in der Hermann-Claudius-Schule stand das Thema Bau einer Sporthalle. Auf Initiative des Schulverbandsvorstehers und Wasbeker Bürgermeisters Karl-Heinz Rohloff war das Thema auf die Tagesordnung gesetzt worden, weil schon über Jahre „alle Überlegungen im Sande verlaufen sind“, wie Rohloff dazu betonte. Dabei würde sowohl dem Schulverband als auch dem Schulstandort Wasbek eine zeitgemäße Halle, an gleicher Stelle neu erbaut oder auch modernisiert, gut zu Gesicht stehen.

Die jetzige Halle aus dem Jahr 1972 in einer Größe von 228 Quadratmetern gehört dem Schulverband und entspricht nicht mehr den Anforderungen – darin waren sich alle einig. Eine neue Halle sollte auch nach einhelliger Meinung schon eine Mindestgröße von 968 Quadratmetern haben.

Die Ausschussvorsitzende Ulla von See aus Padenstedt wollte es genauer wissen und brachte über eine Bedarfsumfrage in der Grundschule in Erfahrung, was sonst noch gewünscht ist. Schulleiterin Susanne Allais machte kein Geheimnis daraus, dass sie einen Hallenneubau mit Mehrzwecknutzung favorisiert, um schulische Veranstaltungen mit bis zu 400 Personen machen zu können. Bei einer Halle dieser Größe kommt allerdings die Versammlungsstätten-Verordnung des Landes zum Tragen. Das heißt, dass besondere Anforderungen an die tragenden Teile, den Brandschutz, eine behindertengerechte Ausstattung sowie erhöhte technische Sicherheitseinrichtungen erforderlich sind. Das wiederum wirkt sich auf die Baukosten aus.

Der Padenstedter Bürgermeister Carsten Bein gab zu bedenken, für ihn sei auch ein Modernisierungsprogramm für die alte Halle durchaus denkbar. Dazu meinte Ehndorfs Bürgermeister Hauke Göttsch: „Ein Neubau hat aber mehr Charme.“ Der Arpsdorfer Gemeindechef Peter Thomsen merkte an, dass die Wasbeker immer einen Neubau in Betracht gezogen hätten. Karl-Heinz Rohloff erhob keinen Einwand. Er könne sich vorstellen, dass die Wasbeker Gemeindevertreter in enger Zusammenarbeit mit den Mitgliedern der Schulverbandsversammlung die weitere Vorgehensweise und die Nutzungsbedingungen abklären.

Über die jeweiligen Kosten wurde noch nicht gesprochen. Die einstimmige Beschlussempfehlung an die Schulverbandsmitglieder lautet unter anderem: Eine Bedarfserhebung durch den Schulausschuss hat ergeben, dass bei einer maximalen Zahl von 200 Schülern eine Turnhalle mit Mehrzwecknutzung für bis zu 400 Personen völlig ausreichend ist. Neben einem Neubau am gleichen Standort wäre auch eine Modernisierung denkbar und zu prüfen.

Der Schulausschuss schlägt vor, dass der Bau von der Gemeinde Wasbek geprüft und die Halle vorzugsweise auf dem Gelände des Schulverbandes errichtet wird, also an der jetzigen Stelle.























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