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Bauarbeiten : Haartkoppelweg wird jetzt saniert

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Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Nach vielen Protesten von Anliegern bauen Arbeiter den Verbindungsweg von der Rembrandtstraße nach Ruthenberg neu auf und erhöhen ihn.

Neumünster | Tiefe Pfützen, Stolperfallen und Unebenheiten sollen spätestens Ende Oktober der Vergangenheit angehören: Bis dahin soll der Haartkoppelweg in Brachenfeld-Ruthenberg saniert sein. Für geschätzte 35 000 Euro erhält der beliebte Verbindungsweg von der Rembrandtstraße zum Ruthenberger Markt einen komplett neuen Aufbau.

Bereits im vergangenen Winter hatten sich viele Anwohner über den Zustand beschwert, darunter auch SPD-Ratsherr Bernd Delfs. Er brachte das Thema mehrmals in verschiedenen Gremien an die Öffentlichkeit und freut sich nun über die Baumaßnahmen: „Der Weg ist schließlich nicht nur für Schulkinder wichtig, sondern auch für ältere Mitbürger, die zum Friedhof gehen.“

Erneuert werden die Trag- und die Deckschicht. „Der Unterbau ist noch gut“, sagt Michael Muszeika, beim Tiefbauamt zuständig für die Grünflächen- und Wegeunterhaltung. Die bis zu zehn Zentimeter dicke Tragschicht werde mit einer Körnung von 0 bis 32 Millimeter etwas gröber als die Deckschicht, die eine Körnung von 0 bis 11 Millimeter aufweist. „Dadurch entsteht der naturnähere Eindruck des wassergebundenen Weges“, so Muszeika. Insgesamt wird der rund 850 Meter lange Pfad um mehrere Zentimeter angehoben, so dass zu den Seiten ein Gefälle von zwei bis drei Prozent entsteht. Damit soll erreicht werden, dass das Regenwasser ablaufen kann und sich nicht mehr in Pfützen sammelt. Zusätzlich sollen Entwässerungsmulden für Entlastung sorgen. „Außerdem müssen teilweise Pflastersteine aufgenommen und wieder neu verlegt werden“, sagt Muszeika.

Den Auftrag für die Arbeiten will die Stadt noch in dieser Woche vergeben, Baubeginn soll dann spätestens am 13. Oktober sein. „Wenn die Witterung mitspielt, ist noch vor November alles fertig“, so der Fachmann. Er hat für das kommende Jahr schon weitere Projekte in Augenschein genommen. „Es gibt zahlreiche Wege in der Stadt, die saniert werden müssten, gerade am Einfelder See oder am Störwanderweg. Doch dafür müssen natürlich auch Mittel zur Verfügung stehen.“

Gerade erst fertig geworden ist der Meynwischseegen beim A+B-Center in der Gartenstadt. Hier haben Mitarbeiter des Technischen Betriebszentrums (TBZ) ganze Arbeit geleistet und aus der Schlaglochpiste einen vernünftigen Wanderweg gestaltet.

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erstellt am 24.Sep.2014 | 09:00 Uhr

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