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Haart: Neuer Markt soll seniorengerecht werden

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

von
erstellt am 18.Mär.2015 | 15:21 Uhr

Diese Gelegenheit wollte sich der Seniorenbeirat nicht entgehen lassen: Wenn der Famila-Markt im Störpark am Haart in den nächsten Monaten von Grund auf neu aufgebaut wird, soll er möglichst senioren- und behindertengerecht gebaut und eingerichtet werden.

Der Beiratsvorsitzende Heinz Fieroh überreichte Marktleiter Björn Marzahl dazu jetzt eine Wunschliste mit zahlreichen Vorschlägen und Anregungen, wie der Markt gerade der älteren Generation noch besser entgegen kommen könnte.

So wünschen sich die Senioren etwa ausreichend breite Zuwege zwischen den Gängen, Sitz- und Ruhezonen im Verkaufsbereich und hinreichend Ablagemöglichkeiten auch außerhalb des Kassenbereichs, damit (nicht nur) ältere Menschen ihre Einkäufe in Ruhe verstauen können.

Marzahl, der den neuen Markt in der Sitzung des Seniorenbeirats am Mittwoch vorstellte, versprach eine Prüfung, welche Anregungen umgesetzt werden können. Viele der aufgelisteten Punkte seien aber bereits bei den Planungen berücksichtigt, betonte der Marktleiter.

So soll es im neuen Center etwa durchgehend ebene Zuwege, automatische Türen und auch wieder eine fest Information für Fragen und Anregungen geben. Der Sanitärbereich für Kunden wird deutlich erweitert: Neben jeweils drei Herren- und Damentoiletten ist auch eine Behindertentoilette vorgesehen. Vor dem Haus hätten die Planer neun Behindertenparkplätze reserviert; voraussichtlich werde es zusätzlich gesonderte Familienparkplätze für Kunden geben, die mit mehreren Kindern unterwegs sind, kündigte Marzahl an. Neben den Standardkassen sei eine extrabreite Kassenpassage für Behinderte oder Mütter mit Kinderwagen geplant.

Ablehnend steht der Marktleiter dem Wunsch gegenüber, die Waren nicht höher als in einer Griffhöhe von 1,70 Meter anzuordnen. Das sei nicht für alle Warengruppen umsetzbar, bedauerte der Handelsprofi: „In vielen Bereichen kommen wir auf eine Griffhöhe von 1,80 Meter.“ Auch auf die Forderung der Senioren, die Standorte der Waren möglichst nicht zu verändern, wollte sich Marzahl nicht einlassen. Der Markt sei aber natürlich darauf bedacht, die Kunden nicht durch unnötiges Umsortieren zu verwirren.

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