Neumünster/Krogaspe : Gute Bilanz: 39 Jungstörche

In Krogaspe hat Jochen Schröder die Jungstörche aus dem Nest gehoben und beringt.
In Krogaspe hat Jochen Schröder die Jungstörche aus dem Nest gehoben und beringt.

Die Naturschützer sind zufrieden: 18 Paare brüteten erfolgreich.

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18. Juli 2018, 11:30 Uhr

Neumünster | Trotz acht toter Jungtiere durch die lang anhaltende Dürre mit Futtermangel sind die Naturschützer mit 39 ausfliegenden jungen Weißstörchen rund um Neumünster sehr zufrieden. Von den 21 besetzten Storchenhorsten brüteten immerhin 18 Paare erfolgreich, freut sich der Ehrenvorsitzende und Storchenbeauftragte Peter Hildebrandt vom Naturschutzbund (Nabu), Gruppe Neumünster.

Im vergangenen verregneten Sommer konnten dagegen nur 23 junge Adebare die Reise ins Winterquartier antreten. „Doch auch 2016 war es mit 24 Jungtieren nicht viel besser“, bemerkt Peter Hildebrandt weiter, der in dem gleichbleibenden Beobachtungsgebiet in Mittelholstein seit 1975 die jährliche Ankunft der Weißstörche notiert und später den Bruterfolg feststellt. „Wenn auch in diesem Jahr keine Vierlinge das Nest verlassen, würde ich 2018 als besseres Storchenjahr bezeichnen“, so Hildebrandt weiter. Je drei junge Glücksbringer wurden in Bönebüttel, Krogaspe, Langwedel, Großenaspe, Hitzhusen und Weddelbrook groß. Zwillinge stehen in den Horsten in Neumünster-Einfeld, Loop, Gnutz, Ellerdorf, Bimöhlen, Bimöhlen-Weide, Bad Bramstedt, Bad-Bramstedt-Bissenmoor und Hagen. Nur einmal Nachwuchs bei den Großvögeln gab es in Brammer, Aukrug-Homfeld und Armstedt.

Nur in Großharrie, Dätgen und Meezen blieben die Brutpaare völlig ohne Nachwuchs, bedauert auch der Vorsitzende vom Nabu Neumünster, Dr. Björn-Henning Rickert, ist aber über die unerwartet hohe Nachwuchsrate begeistert. Rickert und Hildebrandt hoffen nun auf eine gefahrlose Reise der getrennt ziehenden Jung- und Altvögel ins Winterquartier und eine unfallfreie Rückkehr im Frühjahr.

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