Arpsdorf : Gutachten soll Klarheit bringen

Mehr als 12 Tonnen dürfen die Fahrzeuge nicht wiegen, die die Störbrücke  bei Arpsdorf überqueren.
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Mehr als 12 Tonnen dürfen die Fahrzeuge nicht wiegen, die die Störbrücke bei Arpsdorf überqueren.

Die kleine Brücke über die Stör in Arpsdorf ist marode. Eine Sanierung kann die Gemeinde sich nicht leisten.

shz.de von
22. Mai 2014, 16:45 Uhr

Arpsdorf | Für bis zu 12 Tonnen schwere Fahrzeuge ist die kleine gemeindeeigene Brücke über die Stör laut der aufgestellten Verkehrsschilder befahrbar. Doch es muss gehandelt werden: Das Bauwerk ist rund 50 Jahre alt, und seit rund einem Jahr wissen die Ortspolitiker um Bürgermeister Peter Thomsen, dass der Sand der aufgeschütteten Brückendämme in Bewegung geraten ist.

„Möglich, dass daran auch die Renaturierungsmaßnahmen des Störverlaufs in den vergangenen Jahren schuld sind. Denn jetzt fließt das Wasser nicht mehr so schnell ab und der Boden wird schwammiger“, mutmaßten Arpsdorfer, als das Thema auf der Sitzung des Bauausschusses angesprochen wurde. Da nach Aussage von Bürgermeister Thomsen keine Bauunterlagen mehr auffindbar sind, sollen vier Untersuchungen für insgesamt rund 14 000 Euro Klarheit über den Ist-Zustand bringen.

Die Brückendämme auf eigene Kosten neu aufzuschütten, liegt ohne Fördermittel für die Arpsdorfer finanziell nicht drin. Mit einem Rücklagenbestand von derzeit rund 70 000 Euro lässt sich das Brückenbauwerk jedenfalls nicht so sanieren, dass zeitgemäß 40 Tonnen schwere Landmaschinen über die Brücke rollen. Für den Schulbus mit einer Gesamtmasse von rund 13 Tonnen konnten die Arpsdorfer eine Ausnahmegenehmigung erwirken.

„Notfalls reißen wir die Brücke ab und legen wie in den guten alten Zeiten wieder eine Furt an“, frotzelten einige Zuhörer während der Sitzung.  Die Brücke verbindet Arpsdorf mit der Nachbargemeinde Ehndorf. Theoretisch ist ein Abriss möglich, doch dann müssten Landwirte und Schulbusfahrer einen kilometerlangen Umweg über Padenstedt in Kauf nehmen.








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