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Programm "Wegen mir" : Gustav Peter Wöhler begeisterte 220 Besucher

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Der Schauspieler und Musiker sang ausgewählte Lieblingslieder im Alten Stahlwerk.

shz.de von
erstellt am 14.Mai.2013 | 06:11 Uhr

Neumünster | Liebe, Lust und Leidenschaft: Der Schauspieler und Musiker Gustav Peter Wöhler unterhielt seine Fangemeinde am Sonntagabend im ausverkauften Hotel Altes Stahlwerk mit seinem Programm "Wegen mir" wieder einmal aufs Beste. Charmant, witzig und mit einer guten Portion Selbstironie präsentierte der 56-Jährige den rund 220 Besuchern diesmal ausgewählte Lieblingslieder.

Erstmals in einer rein deutschsprachigen Zusammenstellung interpretiert er Kompositionen unter anderem von André Heller, Annette Humpe und Hildegard Knef. Doch wenn Gustav Peter Wöhler sich eines Liedes annimmt, macht er es sich zu eigen. Bekannte Lieder wie "Blaue Augen" oder auch "Azzurro" erhalten bei ihm noch einmal eine ganz andere Klangfarbe. Von swingendem Jazz bis zum tragenden Chanson ist alles dabei.

Die eigens für ihn komponierten Lieder, wie zum Beispiel der Titelsong zum Programm "Wegen mir" der Künstlerin Susanne Betancor (die Popette), sind zudem wirklich maßgeschneidert. Er gibt sich als Hasenfuß ("Klippen") zu erkennen, macht sich über sich selbst als "faul und feige" lustig und ist doch trunken vor Glück ("Krank vor Liebe"). Wöhler versteht sich auf große Gefühle ebenso wie auf kleine Bosheiten und so manche Spitzfindigkeit, die das Publikum zum Lachen, aber auch zum Nachdenken brachte.

Als Sänger schlüpft Gustav Peter Wöhler nicht in eine schauspielerische Rolle. Er ist er selbst. Authentisch, echt - ganz Musiker. Kein Wunder also, dass sich die Zuhörer in ihrem Urteil einig waren: Wer Gustav Peter Wöhler einmal erlebt hat, der wird zum Wiederholungstäter.

Hervorragend begleitet wird Wöhler auf dieser Tour von der jungen Pianisten Clara Haberkamp, dem Bassisten Olaf Casimir sowie dem Gitarristen Dirk Berger. Allesamt Könner in ihrem Fach trugen die drei maßgeblich zum Hörgenuss des Abends bei. Ihre Qualität zeigte sich insbesondere bei den Soloeinlagen, in denen sie ihre Spielfreude und Musikalität zum Ausdruck brachten.

Der tosende Schlussapplaus und die Zugabeforderungen bewiesen einmal mehr, dass Gustav Peter Wöhler seine Fans mitten ins Herz zu treffen versteht.

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