Wittorf : Grünes Licht für eine neue Lärmschutzwand

Die fast zugewachsenen Betonringe gegenüber der Einmündung Oderstraße / Altonaer Straße sollen verschwinden. Stattdessen ist eine glatte Stahlbetonwand vorgesehen, die mit Efeu bepflanzt werden soll.
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Die fast zugewachsenen Betonringe gegenüber der Einmündung Oderstraße / Altonaer Straße sollen verschwinden. Stattdessen ist eine glatte Stahlbetonwand vorgesehen, die mit Efeu bepflanzt werden soll.

Ingenieurbüro stellte Pläne für die Altonaer Straße vor. Die Stadt hat die Baugenehmigung noch nicht erteilt.

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04. Juli 2015, 09:00 Uhr

Neumünster | In dem fast zehnjährigen Streit um den Ersatz für die marode Lärmschutzwand an der Altonaer Straße zwischen Oderstraße und Ochsenweg zeichnet sich nun ein Ende ab. Arne Losch von der Ingenieurgesellschaft Losch & Partner stellte im Stadtteilbeirat Wittorf am Donnerstagabend die Planung für einen Neubau vor, dem auch die betroffenen Anwohner schon zugestimmt haben. Demnach sollen die Betonringe abgerissen und durch eine glatte Stahlbetonwand ersetzt werden.

„Es werden Stahlstützen in einem Abstand von fünf Metern gesetzt. Dazwischen kommen Fertigbetonteile“, erklärte Losch den rund 30 Gästen im Haus an der Stör. Als Begrünung soll Efeu angepflanzt werden. Gegenüber der Einmündung der Oderstraße könnte auch ein kunstvolles Graffiti oder eine Werbefläche entstehen. Zudem soll die Lärmschutzwand um rund 30 Meter in Richtung Ochsenweg verlängert, um einen Meter erhöht und die bisher bestehenden Gelände-Unebenheiten ausgeglichen werden.

Weil der Boden aus einer lockeren Sandschicht besteht, können keine Rammen zum Einsatz kommen. Stattdessen soll das Fundament mit Baggern ausgehoben werden, um die nahe an der Wand stehenden Häuser nicht zu beschädigen, sagte Losch. Wann es losgehen kann, steht aber noch nicht fest. Losch: „Wir haben die nötigen vier Bauanträge von jedem einzelnen Grundstückseigentümer bei der Stadt eingereicht und warten nun auf die Genehmigung.“

Die Zuhörer erfuhren im Beirat auch, dass die Lindenstraße zwischen Julius-Brecht-Straße und Grünem Weg im Oktober neu asphaltiert wird. Dafür sei eine sieben- bis zehntägige Vollsperrung nötig, erklärte die Stadtteilvorsteherin Sabine Krebs (CDU). Die Anwohner würden nicht an den Kosten beteiligt.

Verärgert ist der Beirat, dass die Stadt noch immer nicht auf verschiedene Hinweise und Anfragen reagiert hat. So sei die Mühlenstraße zwischen der Tankstelle und der Altonaer Straße noch immer keine 30er-Zone und der Zebrastreifen auf der Padenstedter Landstraße am Pingelstieg noch immer nicht eingerichtet. Der Beirat fordert zudem vier Behälter für Hundekotbeutel. Immerhin eine Anfrage wurde beantwortet: Die Stadt will die Altonaer Straße voraussichtlich 2016 sanieren.

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